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  • AutorenbildIlka Sventja Küster

Geld & Ahnen Teil 1 - Überwinde die Scham

Aktualisiert: 18. Aug. 2023

Ich habe mich in den letzten Wochen nochmal intensiv mit dem Thema Geld beschäftigt. Nicht gerade freiwillig, eher so aus dem eigenen Magel heraus und ich habe dabei ein paar spannende Entdeckungen gemacht. Die kleine Forscherin in mir wollte natürlich wissen, ob das was ich für mich entdeckt hatte und hilfreich fand, auch für andere gilt. Und so habe ich einen kleinen Workshop veranstaltet mit Teilnehmerinnen aus meiner Community. Denn ganz ehrlich: ich habe mich nicht getraut, das Thema größer zu adressieren. Aber vielleicht kommt das noch.


In der Gruppe mit 20 Teilnehmerinnen kamen dann noch ganz spannende kollektive Ahnenthemen dazu und das ist auch der Grund, warum ich hier nochmal darüber schreibe. Kollektive Ahnenthemen betreffen viele, wenn nicht sogar alle von uns. Also wenn du noch hier und da ein Thema mit Geld hast - unabhängig davon wie viel Geld auf deinem Konto ist - dann kann diese Blogserie (es ist einfach zu viel für einen Beitrag) sehr aufschlussreich für dich sein.


Erkenne deine Situation an

Dankbarkeit! Führe ein Dankbarkeitstagebuch, übe dich in Dankbarkeit für alles was du hast, egal wie klein. Und dann sei jetzt schon dankbar für alles was du noch gar nicht hast. Dankbarkeit ist DAS Wundermittel gegen Mangelgefühle. Das hast du vielelicht auch schon oft gehört und ich muss hier ganz klar sagen: Jain.


Hast du schonmal versucht dankbar zu sein, wenn du gerade nicht weißt, wie du die Rechnungen zahlen sollst, die ganz regulär reinkommen? Wie gut funktioniert das für dich?

Für mich funktionierte das gar nicht. Null Komma Null. Ich hatte das Gefühl, ich veräpple mich selbst. Ich hab mich bei dem Versuch sogar noch schlechter gefühlt.


Der Punkt ist, dass wir bei Geldmangel ganz schnell emotional und energetisch richtig tief fallen. Vielleicht kennst du die Bewusstseinsskala von David Hawkins? Darin hat er Gefühle nach ihrer energetischen Schwingung sortiert. Dankbarkeit steht da nicht explizit drauf, weil es ja nicht wirklich ein Gefühl ist, aber Dankbarkeit hat eine sehr hohe Schwingung. Was aber drauf steht, sind all die Gefühle, in die uns der Geldmangel im Handumdrehen hinein bringt: Scham, Schuld, Hoffnungslosigkeit, Angst... Die findest du ganz unten auf der Skala, im Bereich der niedrigen Schwingung.


In meiner NLP Ausbildung habe ich gelernt, dass, wenn der Sprung zwischen unserer aktuellen Situation und dem Ziel zu groß ist, funktionieren Affirmationen & Co nicht. Wir fühlen ja, dass es nicht wahr ist. Wir dürfen dann viel kleinere Schritte wählen. Wichtig ist also erstmal in eine Energie zu kommen, in der der versuch Dankbarkeit zu fühlen sich nicht mehr wie purer Hohn anfühlt und uns noch tiefer in unser Loch stürtzt. Aber wie? Wie kommt man denn aus diesem Loch wieder raus?


Wie kann es mir damit besser gehen?


Ich hatte also als erstes das Ziel, mich wieder besser zu fühlen in meiner Situation. Das ist wirklich super wichtig! Wenn es dir schlecht geht, du in diesen niedrig schwingenden Emotionen bist und voll im Mangel, dann triff bitte keine wesentlichen Lebensentscheidungen! Nie! Das ist eine Grundregel! Die darfst du dir ganz groß irgendwo hin schreiben!


In der niedrigen Schwingung hast du nämlich kaum eine Verbindung zu deiner Seele, beziehungsweise keine Wahrnehmung von ihren Impulsen. In solchen Phasen regiert dein Verstand und der hat dann nur einen Antrieb: raus aus der Angst! Er will, dass die Angst aufhört und dafür tut er alles, was kurzfristig Linderung versprechen könnte. Ob das zu dir passt, ob das zu deinem Lebensweg gehört, ob das langfristig sinnvoll ist, spielt dann keine Rolle. Im Handumdrehen sind dann Entscheidungen getroffen, die dir langfristig schaden können und mit denen du nicht glücklich wirst. Das später wieder zurückzudrehen können wir uns sparen, wenn wir uns nicht verleiten lassen in solchen Situationen eine Entscheidung zu treffen.


Stress & Druck auflösen


Also: Als aller erstes darf es dir besser gehen. Das war auch mein Ziel. Und ich bemerkte wie sehr ich allein deshalb unter Druck stand, weil ich nicht nach außen dringen lassen wollte, dass es mir gerade finanziell nicht gut ging. Warum zum Kuckuck ist das eigentlich immernoch so ein krasses Tabuthema in unserer Gesellschaft?


Die Angst vor negativem Manifestieren


Was da auch total viel Stress macht ist ein falsches Verständnis von Manifestation. Obwohl ich grundsätzlich weiß, wie es gemeint ist, hat mein Verstand mir das komplett verdreht in seiner Angst. Da schwirrt dieser Glaube herum, dass wir manifestieren, was wir denken, womit wir uns beschäftigen, wo wir unsere Aufmerksamkeit haben.


Das kann uns dazu verleiten, nicht hinzuschauen, wenn wir irgendwo ein Problem haben.

Da ist nicht genug Geld, um die Rechnung zu bezahlen und wir fangen an uns abzulenken. Weil wir ja nicht noch mehr Rechnungen haben wollen, die wir nicht direkt bezahlen können. Wir tun so, als wäre das Problem nicht da. Fokussieren uns auf Ziele und Wünsche. Führen Dankbarkeitstagebuch. Tanzen uns in bessere Gefühle. Bloß dem Problem nicht zu viel Energie geben, sonst wird das größer! Bis dann "Bäm!" das Geldthema sich unerbittlich wieder Aufmerksamkeit verschafft, weil es eben nicht weg geht, während du nicht hinschaust. Ist dir bewusst, wie viel Energie wir einem Thema geben, dass wir versuchen zu ignorieren? Das ist wie einen Ball unter Wasser zu drücken. Das kostet extrem viel Kraft, auch wenn wir so tun, als ob es nicht so wäre.


Du kannst dir das auch vorstellen wie wenn jemand bei einer Wanderung umgeknickt ist. Macht es Sinn so zu tun, als ob es nicht weh tut? Macht es Sinn den Mitwandernden zu sagen "Ne, ist gar nix, geht schon." Ist es hilfreich sich dann auf die Schönheit der Natur zu fokussieren? Wie schön die Vögel zwitscher und wie gesund die frische Luft ist? Heilt der Knöchel, während seine verletzung ignoriert wird? Nein, nein und nochmal nein! Natürlich gucken wir hin. Natürlich teilen wir uns mit. Natürlich nehmen wir Hilfe in Anspruch. Natürlich unternehmen wir etwas, um das Problem zu lösen und akzeptieren, dass es auch Zeit zum Heilen braucht. Natürlich ordnen wir jetzt andere Pläne erstmal unter. Natürlich gehen wir nicht tanzen, mit einem kaputten Fuß. Und natürlich fühlen wir uns nicht schlecht dabei, wenn wir Freunde bitten, etwas zu unternehmen, das wir auch mit einem kaputten Fuß machen können.

Hättest du in so einer Situation den Gedanken "Oh, wenn ich mich jetzt zu viel um meinen verletzten Fuß kümmere, dann verletzte ich mir bestimmt auch noch den anderen?" Ne, oder? Wie albern ist das denn? Warum gehen wir mit Geldthemen nicht auch so um?

Steh zu deinem Problem


Was? Ich soll offen sagen, dass ich ein Geldthema habe? ABER!!! Und da ist es es, das niedrig schwingendste Gefühl: Scham! Der Grund warum wir an dieser Stelle nicht ein ähnlich gesundes Verhalten haben, wie bei einem verletzten Knöchel. Wir schämen uns. Niemand schämt sich dafür, sich den Knöchel verknackst zu haben. Ein unachtsamer Tritt und schon ist es passiert. Kann ja jedem passieren. Blöd, schmerzhaft, aber nicht peinlich für die meisten.


Aber unachtsam mit Geld umgegangen zu sein? Nicht genug für eine unvorhergesehene Ausgabe zurück gelegt zu haben? Gehofft zu haben, dass die Auftragsflaute auch wieder vorbei geht? Keinen Überblick über das eigene Geld zu haben? Keine Kontrolle über die Ausgaben? Uiuiui! Ne! Das kann ich doch niemanden sagen! Lieber weiter humpeln. So tun als wäre nichts. Wir schon werden. Alleine durchkämpfen. Und es damit vielleicht auch noch schlimmer machen?


Überwinde die Scham


Die Scham steht zwischen dir und der Heilung! So war es jedenfalls für mich. Ich gestand dann meinem Freund meine Situation und zu meiner Überraschung war er nicht überrascht. Ich offenbarte meiner Tochter meine Situation und auch für sie war es gar kein Drama. Was da eine Last von mir abfiel! Plötzlich konnte ich darüber reden. Und das war so eine Befreiung! Niemand lachte mich aus, niemand machte mir Vorwürfe, niemand ließ den Besserwisser raushängen. Stattdessen bekam ich Unterstützung und Verständnis. Das Geldthema stand nciht mehr wie der berühmte Elefant mitten im Raum und drückte auf die Stimmung.


Ich habe mich so erleichtert gefühlt, dass ich plötzlich sogar in meinem Newsletter darüber schrieb und auch eine Podcastfolge dazu aufnahm! Und ich bekam so viel Feedback dazu. Ich bekam E-Mails in denen mir Leserinnen und Hörerinnen dankten für meine Offenheit und in denen sie schrieben, dass es ihnen auch so geht.


Du bist nicht allein


Krass! Plötzlich begriff ich, wie viele von uns durch die Welt humpeln und so tun, als wäre alles gut! Und ich stellte fest, dass es sogar völlig unabhängig davon ist, wie viel Geld rein kommt oder wie viel Geld da ist und wie viel Geld wir überhaupt brauchen! Ganz viele haben ein gut verstecktes Geldthema. Auch Menschen, von denen wir es nicht erwarten würden! Sogar Menschen, die wir als wohlhabend einschätzen.


Wir sind ja immer noch dabei den Stress und den Druck rauszunehmen. Diese Erkenntnis hat mir extrem viel Druck genommen. Ich fühlte mich nicht mehr als Versagerin, als Außernseiterin, als die Einzige, die es nicht hinbekommt. Ich war Teil einer Gruppe von Menschen und das gab mir Halt und auch Kraft. Plötzlich erwachte der Mut in mir und ich wollte noch mehr teilen, wie es mir ging und was ich alles tue, um dieses Thema zu heilen.


So verliert Scham ihre Macht über dich


Scham verliert seine Macht durch Hinschauen und Aussprechen. Das habe ich selbst so stark gespürt, dass ich das als ersten Schritt in meinem Geldworkshop gemacht habe. Und wenn du auch ein Thema mit Geld hast, dann setzt dich mal hin und mach dir eine Liste, wann und wo bei dir Scham in Bezug auf Geld hochkommt.


Meistens klopft die Scham an,

...wenn wir Fragen ausweichen, die zu dem Thema führen könnten.

...wenn wir Situationen vermeiden, die zu viel kosten könnten.

...wenn wir Menschen aus dem Weg gehen, die uns triggern.

...wenn wir uns bestimmte Wünsche und Bedürfnisse gar nicht erst erlauben.


Stell dir also Fragen wie diese und beantworte sie dir ganz, ganz ehrlich:

"In welchen Situationen schäme ich mich wegen meiner finanziellen Situation besonders?"

"Vor wem schäme ich mich besonders?"


Sprich darüber

Wenn du zu dir ehrlich warst, dann nimm dir ein Herz und sei auch zu den Menschen in deinem Umfeld ehrlich.


Was hat das alles jetzt mit den Ahnen zu tun?


Einiges!


Die Geld-Geschichte deiner Familie


Schau dir mal deine Familie an. Wurde da über Geld gesprochen? Wie wurde damit umgegangen? Wir wurde über Menschen gesprochen die viel oder wenig Geld hatten? Wie wurde mit Familienmitgliedern umgegegangen, die nicht dem Familien-Standard entsprachen (egal ob sie "zu reich" oder "zu arm" waren)?

Welche Berufe und Einkünfte waren in deiner Familie üblich? Welche waren angesehen oder auch nicht? Gab es in deiner Familie Streit über Geld? Waren Familienzweige aus stark unterschiedlichen Schichten? Wie wurde damit umgegangen?


Betrachte deine Familie mal unter diesem Aspekt. Und mit Familie meine ich nicht nur deine Eltern. Schau dich auch um in deiner Generation und auch möglichst weit zurück. Vielleicht findest du Parallelen zu deinen Erfahrungen mit Geld.

Frauen und Geld


In meinem Workshop waren tatsächlich nur Frauen und uns fielen entsprechend auch kollektive Ahnen-Geld-Themen auf, die vermutlich auch nur für Frauen oder besonders für Frauen eine Rollen spielen.


Schau dir die Geschichte an.

Verheirateten Frauen ist es noch gar nicht so lange erlaubt, Geld zu verdienen und lange brauchten sie dafür noch die Erlaubnis des Mannes.

Frauen werden bis heute oft schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen.

"Frauenberufe", also Berufe im sozialen und pflegenden Sektor, sind unfassbar schlecht bezahlt.

Weiter zurück in der Zeit, war es ein Merkmal armer Familien, wenn die Frauen mitverdienen mussten. Man(n) sprach Frauen auch generell die Fähigkeit ab, mit Geld umgehen zu können.


Wie waren Frauen finanziell gestellt, wenn sie unverheiratet oder geschieden und alleinerziehend waren? Wusstest du, dass es für Witwen sehr lange überhaupt keine Unterstützung gab?


Auch auf diesem Themengebiet findest du vielleicht Anhaltspunkte, warum Geld nicht so leicht fließt und der Umgang damit bei dir Stress erzeugt oder schambehaftet ist.

Waren die Frauen in deiner Familie berufstätig? Wie wurde das bewertet? Unsere Geldthemen kommen nicht aus dem nichts. Der Ursprung dafür kann lange vor unserer Geburt zu finden sein.


Inflation


Ich habe noch Geldscheine von meinem Opa aus der Zeit der Inflation. Da stehen Millionenbeträge drauf und trotzdem waren sie kaum etwas wert und verloren auch noch rasend schnell ihren winzigen Wert.

Natürlich steckt uns auch das noch in den Genen. Gerade steigen viele Preise und das Wort Inflation ist in aller Munde. Das kann schon ausreichen, um alte Ahnentraumata zu reaktivieren. Und plötzlich geben wir das Geld unbewusst schneller aus, als es rein kommt. Warum? Weil unsere Ahnen die Erfahrung gemacht haben, dass es vielleicht schon morgen gar nichts mehr wert ist. Sparen ist dann auch völlig sinnlos.


Wie ging es deinen Vorfahren in dieser Zeit? Wenn du die Möglichkeit hast, forsche mal, frage die älteren Generationen. Welche Strategien gab es damals um zu überleben? Vielleicht erklärt dir das ein ähnliches Verhalten bei dir.

Ahnenmuster finden entlastet


Wenn ich solche Muster bei mir entdecke, löst das bei mir immer ganz viel Scham und Schuld. Ich fühle mich dann nicht länger doof und unfähig. Ich verstehe mich dann besser, kann mein Verhalten leichter annehmen und mir selbst dafür vergebe. Und natürlich mache ich mich auf den Weg ins Ahnenhotel, um die Themen dort zu lösen, wo sie entstanden sind. Dann wenn sie am ursprung gelöst sind, kommen sie auch nicht so leicht wieder und andere Familienmitglieder und kommende Generationen können gleich mit befreit werden.

...Fortsetzung folgt...

Im nächsten Teil geht es um weitere Schritte, wie ich für mich wieder zu mehr Geld-Wohlbefinden gefunden habe und welche weiteren Ahnenthemen da noch mit drin stecken können. Lies gerne hier weiter.
















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Lehrerin & Ausbilderin für Ahnenmagie, Ahnenbotschafterin und Gründerin des magischen Ahnenhotels.

 

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