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Sommer-Rauhnächte: Was ich gerade wahrnehme

  • Autorenbild: Ilka Sventja Küster
    Ilka Sventja Küster
  • 26. Juni
  • 4 Min. Lesezeit

Gerade sind Sommer-Rauhnächte und ich liebe die Energie dieses Jahr sehr!

Die astrologischen Konstellationen und auch der kommende Energieshift zum Kreuz des schlafenden Phoenix spielen da natürlich mit rein, dennoch ist meinem Empfinden nach die Sommersonnenwende gerade noch die dominate Kraft. 


Nach beiden Sonnenwenden, Winter wie Sommer, hält das Jahresrad für ein paar Tage an und der Raum öffnet sich für tiefe Erkenntnisse, Ausrichtung und Verbindung. Der feine Unterschied dabei ist, dass es im Winter eher eine Innenschau ist und im Sommer sind es so viel mehr die Verbindungen nach außen, die Beziehungen zu anderen Lebewesen und Mutter Erde und unser Auftrag in diesem Leben, die im Mittelpunkt stehen. So nehme ich es jedenfalls wahr.


Zwei Elemente scheinen mir gerade besonders wichtig.


1. Checkpoint: Stimmt meine Ausrichtung noch?


Ich erhalte gerade so viele Erinnerungen an Wünsche und Visionen, die ich einmal hatte und die dann im Alltag einfach untergegangen sind. Jetzt werde ich an sie erinnert. Sie kommen in Träumen und Trancen sowie im Alltag wieder zu mir zurück. Und ich erkenne, dass sie ihre Kraft nicht verloren haben, auch wenn ich sie aus meinem Bewusstsein verloren hatte. Vielleicht war das ja auch gut so. Ich bin ihnen überraschenderweise näher gekommen, sie sind klarer geworden und ich habe mich auch in ihre Richtung entwickelt. Das fühlt sich gerade echt schön an. Achte mal drauf, ob du solche Erinnerungen auch bekommst. Sie dienen unserer Ausrichtung.


Es fühlt sich echt an wie ein Checkpoint: Ist es das noch, wo ich hin will? Wie weit bin ich schon gekommen?

Und ganz wichtig: Was von dem was ich tue, trägt da gar nicht dazu bei?

Und auch: Was von dem, was ich vernachlässigt habe, darf ich wieder mehr in meinen Alltag integrieren?


Warum ist das jetzt wichtiger als jemals zuvor?

Letzte Woche hatte ich im Podcast darüber gesprochen, dass die Formen sich auflösen. Die standardisierten Strukturen und Wege lösen sich mehr und mehr auf. Wir können viel leichter individuelle Wege gehen. Das heißt aber, wir müssen ganz anders navigieren! Mit dem Kompass querfeldein gehen braucht andere Skills als mit einer Straßenkarten zu navigieren und erst recht als sich vom Navi führen zu lassen. Das Navi schreit hier nämlich vielleicht panisch "Offroad: Bitte wenden", aber du bist genau dort wo du sein willst. 

Hör gerne noch in die Folge rein, wenn du es noch nicht getan hast. 


2. Aktivierung von individuellen Ressourcen aus unseren Ahnenlinien

Was ich außerdem ganz deutlich spüre ist, dass unsere Ahnen eine viel kraftvollere Position einnehmen. Und zwar unsere "indigenen" Vorfahren. Sie treten gerade viel stärker an unsere Seite, weil es genau ihre Fähigkeiten und ihr Wissen ist, das uns jetzt wieder dient. Wenn du da Hinweise und Geschenke in Trancen und Träumen bekommst, dann darfst du das auch als Auftrag verstehen, sie ganz praktisch umzusetzen und auszuprobieren. Wenn ich die Impulse praktisch umsetze, fühlt sich das aktuell an wie ein Defibrillator für mein Zellgedächtnis. Durch das physische Erleben wird die gespeicherte, inaktive Erinnerung in meinem Körper wieder aktiviert und mit meinem Bewusstsein verbunden. Das bizzelt richtig, wenn sich das wieder verbindet und es ist so kraftvoll! 


Das ist ein ganz wesentliches Element meiner Ausrichtung und meines weiteren Wirkens. Das ist bei Wurzelwege gerade ganz zentral und es wird auch in Ahnengeschichte(n) weben ganz zentral sein! Denn die Geschichten zu schreiben ist ja nur der letzte Schritt. Davor geht es ganz klar um das Wiederbeleben unserer Linien und Ahnenkräfte, die wir jetzt sowas von wieder brauchen werden, wenn sich die uns bekannten Formen auflösen. Es geht hier nicht um nice-to-have und spirituelle Entwicklung. Ich bin überzeugt davon, wir brauchen diese Skills zum Überleben - einerseits persönlich, aber vorallem auch gesellschaftlich. Im Sinne des Phoenix geht es um das Sterben und die Wiedergeburt der Menschheit - die intensivste Transformation, die ich mir vorstellen kann. Um das zu Überleben müssen wir wissen, wer wir sind, woher wir kommen, wohin wir wollen - und zwar nicht im Kopf, sondern in jeder Zelle unseres Körpers, in jeder Faser unseres Seins. Dafür weben wir neue Ahnengeschichte(n).


Was sich daraus für mich und die Ahnenmagie ergibt

Für mich heißt das auch, dass ich meine Ausrichtung und Angebote gerade anpasse. Das was da gerade durchkommt in diesen Sommer-Rauhnächten und von meinen Ahnen ist groß und ich nehme euch natürlich mit. Auch ich lasse Formen der alten Energie los und kehre zu zwei ganz einfachen Dingen zurück. Das eine ist der Hexenhain als Gemeinschaft. Noch befindet sich der Dreh- und Angelpunkt dafür auf Facebook, aber das darf sich ändern. Trotzdem, wenn du auf Facebook bist und noch nicht im Hexenhain, komm gerne schon dazu. 


Ein anderer ganz wichtiger Punkt ist, dass ich wieder individuelle Begleitungen anbieten werde. Ich spüre in meinen Gruppen gerade zwar, wie wertvoll Gemeinschaften sind - ich spüre aber auch, wie wichtig gerade die individuellen Entwicklungen und Verwurzelungen sind. Und dafür gibt es keine Patentrezepte. Das kann jede/r, gemeinsam mit den Ahnen und Guides für sich selbst und erst recht, wenn es eine liebevolle Gemeinschaft gibt, die individuelle Entwicklung unterstützt. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, wie leicht man sich verläuft wenn Verstand und Herz noch um die innere Führung kämpfen. Wenn die alten Formen doch so schön vertraut sind und man versucht sie in Stand zu halten, statt ohne sie weiterzugehen. Meine Ahnen zeigen mir gerade, dass ich hier wieder unter vier Augen für Einzelne da sein darf. Gerade in diesem Transformationsprozess.


Fühlst du etwas ähnliches, wohin die Reise geht? Was bedeutet das für dich persönlich in deiner Ausrichtung?

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Hi, ich bin Ilka!

Hier dreht sich alles darum, dass wir Europäer uns wieder mit unseren Wurzeln verbinden! Mit unseren Ahnen, mit unseren ursprünglicheren Kulturen und mit Mutter Erde.​ Ich schreibe aus meiner Perspektive als Ethnologin und als Hexe - es ist also immer ein Mix aus Kulturwissenschaft und Naturspiritualität.

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