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  • AutorenbildIlka Sventja Küster

Wie Trennung zur Einheit führt

Einheit...

ist mein tiefstes Bedürfnis, mein innerster Antrieb, meine Bestimmung und meine Intention in allem was ich tue. Nichts wünsche ich mir mehr, als dass wir alle wieder ganz bewusst ein Teil dieses wunderbaren Wesens Gaia sind und uns als eins fühlen können.


Manchmal habe ich solche kurzen Momente, in denen ich wieder fühle, dass ich Teil dieses magischen, unendlich liebevollen Organismus bin. Das sind immer sehr tränenreiche Momente, voller Dankbarkeit und Glückseligkeit. Ich glaube, ich darf sie erfahren, weil sie mich motivieren, weiter meinen Weg zu gehen.


Das verrückte ist, dass wir Menschen seit Jahrunderten versuchen uns gleich zu machen und glauben, so geht Entwicklung. Alle lernen das gleiche, alle denken gleich, alle haben die gleichen Ziele. Auf den ersten Blick könnte das so aussehen, als ob wir dadurch eins werden könnten. Aber wirklich nur auf den ersten, sehr verkopften Blick.


Was vielleicht im ersten Moment klingt wie viele Menschen mit einem gemeinsamen Ziel, sind in Wirklichkeit viele Menschen mit dem gleichen Ziel für sich selbst. Was vielleicht zunächst nach einer gemeinsamen Ausrichtung aussieht, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als stumpfes Nachahmen.

Das führt nicht zu Einheit, das führt zu Trennung und Konkurrenz.


Was wirklich zu Einheit führt ist Vielfalt. Kein natürlicher Organismus besteht aus immer nur gleichen Teilen. Das ist tatsächlich sogar der Supergau für die Natur. Das ist, was bei Krebsgeschwüren passiert. Das ist es was Monokultur anrichtet. Ein menschlicher Körper, der nur aus Nieren besteht, ist kein Körper, auch wenn Nieren für einen Körper überlebenswichtig sind.


Wir brauchen Vielfalt um zu Leben!

Wir brauchen in Gemeinschaften ganz unterschiedliche Fähigkeiten, Denkweisen, Wissen, Ideen, Gefühle, Bedüfnisse, Handlungen um eine Einheit sein zu können.


Es ist nötig, dass wir uns aus dem Einheitsbrei herauslösen und unsere eigenen, individuellen Gaben und Interessen wieder entdecken. Der erste Schritt zur Einheit ist also paradoxerweise, die Trennung.


Das Bedürfnis nach Einheit, danach Teil von etwas Größerem zu sein, verbunden zu sein ist ins uns Menschen von Natur aus angelegt. Wir sind alleine nicht überlebensfähig. Es ist völlig verrückt, dass uns genau dieses Bedürfnis dazu bringt, uns anzupassen und unsere Individualität zu verlieren, die der eigentliche Schlüssel wäre, für wahre Einheit.


Statt also einen ganz individuellen Platz einzunehmen und dem größeren Ganzen einen einzigartigen Dienst zu erweisen, gehen wir im Einheitsbrei unter. Und für ein Wesen mit dem Bedürfnis Teil einer sinnvoll verbundenen, sich perfekt ergänzenden Einheit zu sein, ist nur eins noch schmerzhafter als im Einheitsbrei mitzuschwimmen: Sich davon zu trennen! Die Hoffnung aufzugeben, dass aus dem Einheitsbrei vielleicht irgendwann eine wundervolle Einheit wird, und auszusteigen.


Völlig breiverschmiert und alleine am Rand zu stehen und nicht zu wissen, wer man eigentlich wirklich ist und was man eigentlich wirklich gut kann und wo man damit wirken könnte, tut weh. Es tut auch weh zu erkennen, dass man nicht mehr zu den anderen im Brei dazugehört und für nichts in der Welt dort wieder einsteigen kann.


Die Phase des sich rein waschens und zu sich selbst zurück findens ist nicht einfach. Sich Ecken und Kanten, wieder zu erlauben, die andere nciht mochten. Sich zu erlauben, an einigen Stellen nicht so gut zu sein wie andere. Und manchmal sogar noch schwerer: sich zu erlauben, an ein paar Stellen viel besser zu sein als alle anderen.


Es ist ein langer Prozess und ja, der fühlt sich sehr oft sehr einsam an. Man trifft Weggefährten, die auch noch nicht wieder so ganz sie selbst sind. Man verbindet sich in neuen Gemeinschaften, bis man auch hier merkt, dass nur ein anderer Brei entsteht oder dass Wegkreuzungen kommen, an denen man sich nicht mehr gemeinsam weiterentwickeln kann, weil eben jeder seinen ganz eigenen Weg hat. Dann stehen wieder Trennungen an und Loslassen.


Der Weg zur Einheit ist ein Weg von Trennung und Loslassen.


Es ist wirklich verrückt.

Vorallem dürfen wir - wahrscheinlich sogar erst auf den letzten Metern - auch noch den Wunsch loslassen, eine Gemeinschaft von Gleichen zu finden. Ich weiß, das sind wir so gewohnt, dass sich immer Gleiche zusammen finden. Aber so wird es nicht sein können.

Irgendwann werden wir auf eine Gemeinschaft stoßen, in der niemand so ist wie wir selbst. In der niemand kann was wir können und niemand so denkt und fühlt wie wir und dort, verückter Weise genau dort, finden wir unseren Platz in der Einheit. Dort werden wir Teil einer Gemeinschaft, die genau uns gebraucht hat und die uns wertschätzt für unser Anderssein.


Diese Gemeinschaft hat ein gemeinsames Ziel und jeder trägt etwas anderes dazu bei und hat andere Bedürfnisse, die er aus der Gemeinschaft befriedigen kann. Es gibt keine Konkurrenz und kein Bewerten.


Dann sind wir angekommen und können unsere Individualität als Teil von etwas Größerem bestmöglich einbringen. Wir können uns gleichzeitig unserer Inividualität und unserer Gemeinschaft hingeben. Weil wir dann eine wahrhaftige Einheit sind.


Und diese Einheit ist Teil einer noch größeren Einheit, die Teil einer Einheit ist, die natürlich wieder Teil einer Einheit ist. Und dann macht es Klick - irgendwann, in ich weiß nicht wie ferner Zukunft - und wir sind, ganz natürlich und selbstverständlich, wieder Gaia. Tief verbunden.

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