Ahnen sind nicht gleich Ahnen - es gibt wichtige Unterschiede
- Ilka Sventja Küster

- vor 19 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Als ich mit den ersten Ahnenheilungen begann, war mir nicht klar, dass es feine, aber wichtige Unterschiede gibt. Ich hatte die volle Bandbreite von kooperativen Ahnen und Ahnen mit denen ich schwer verhandeln musste, um eine Lösung zu finden. Es gab Ahnen, die genau wussten, was zu tun ist, um ein Thema nachhaltig zu lösen und Ahnen, die sich richtig dagegen wehrten, ja manchmal sogar richtig aggressiv und wütend waren. Ich traf auf Ahnen, die genau wussten, wie es uns in unserer heutigen Zeit geht und was jetzt für uns möglich ist und andere, für die scheinbar keine Zeit vergangen war und die mich nach ihren Maßstäben beurteilten und behandelten.
Seit Jahren begegne ich der schwierigen Sorte kaum noch. Das was diese Veränderung bewirkt hat, ist das Ahnenhotel. Aber den Grund dafür habe ich am Anfang gar nicht gekannt. Heute weiß ich: im Ahnenhotel treffen wir in der Regel nur die Ahnen, die bereits ins Licht gegangen sind und den Übergangsprozess in dieses Jenseits erfolgreich durchlaufen haben. Sie haben dadurch ein größeres Verständnis erhalten, was den Sinn ihres Lebens und ihrer Lernaufgaben angeht. Sie sind raus aus den irdischen Emotionen und dem Spiel von Schuld und Scham und Angst. Was auch immer sie in ihrem Leben getan und erlebt haben - als Opfer oder Täter - das liegt hinter ihnen. Was sie jetzt wollen ist, die Verstrickungen und Blockaden zu lösen, die ihre Traumata für ihre Nachfahren verursacht haben. Und meistens wissen sie sogar wie das geht. Oft ist alles was es braucht , dass wir sie aufsuchen und klar sagen, dass wir das Thema am Ursprung lösen möchten.
Die schwierigen Ahnen, ich nenne sie jetzt mal verstorbene Vorfahren, damit sie nicht weiter mit diesem Label herumlaufen müssen, sind ganz einfach in ihrem Nach-Tod-Entwicklungsprozess noch nicht an diesem Punkt angekommen. Entweder haben ihre Seelen die Erde noch gar nicht verlassen oder der Übergangsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Scheinbar kann der sehr unterschiedlich lange dauern. Weil sie diese verstorbenen Vorfahren entsprechend noch viel stärker mit ihrer irdischen Persönlichkeit identifizieren, verhalten sie sich auch noch komplett so. Sie sind noch in ihren eigenen Emotionen verstrickt, sie vertuschen ihre Taten, schämen sich für ihr Verhalten, erliegen ihrer Wut und spielen Machtspielchen. Sie verstehen auch gar nicht, wer da mit ihnen im Kontakt ist und dass die Welt sich weiterentwickelt hat. Den verstorbenen Vorfahren muss man viel erklären und sie überzeugen. Man muss mit ihnen diskutieren, verhandeln, manchmal auch tricksen. All das ist mit den Ahnen nicht nötig.
Und dann gibt es noch die Lichtahnen. Sie sind natürlich schon voll und ganz durch den Übergangsprozess hindurch gegangen. Sie haben aber zudem auch keine eigenen Themen aus ihren Leben mehr zu lösen. Sie sind noch einen Schritt weiter. Und sie zeichnen sich dadurch aus, dass die auch ihre Lebensaufgaben gemeistert haben, trotz aller Herausforderungen. Darum eignen sie sich als wundervolle Ahnen-Guides für Nachfahren mit ähnlichen Lebensaufgaben. Für diese besondere Rolle haben sie sich bereit erklärt und stehen uns nicht nur als Guides, sondern auch als sehr kraftvolle Ahnenheiler zur Seite. Sie begleiten ihren "Schützling" sein Leben lang.
Wenn du mit Ahnen/Vorfahren in Kontakt gehst, dann darfst du auf diese feinen Unterschiede achten und dein Verhalten entsprechend angleichen. Bei den verstorbenen Vorfahren kannst du ihnen ggf. auch helfen ihren Weg ins Licht zu finden. Auch bei dieser Aufgabe kannst du die Lichtahnen um Unterstützung bitten.
Wichtig ist: lass dich nicht erschrecken von den unreflektierten verstorbenen Vorfahren. Setze ihnen klare Grenzen, wenn sie ungefragt in dein Leben stolpern. Die Ahnen, die du im Ahnenhotel antriffst, haben eine ganz andere Energie. Es geht mir dabei aber nicht darum sie in gute und böse oder in liebe und bockige Ahnen zu unterteilen. Es sind schlicht verschiedene Phasen nach ihrem Tod, die ihnen nur ein entsprechendes Verhalten ermöglichen. Jetzt wo du das weißt, kannst du entsprechend damit umgehen.








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