Lass Dir von Hollywood keine Angst vor Deinen Ahnen machen!
- Ilka Sventja Küster

- vor 4 Tagen
- 6 Min. Lesezeit
Ich muss das hier einfach auch mal ansprechen. Die meisten Menschen, die zu mir kommen, haben vor den ersten Kontakten oft Angst davor. Bewusst oder unbewusst. Das galt auch für mich.
So häufig bekomme ich die Frage gestellt „Muss ich Angst haben?“ Ich weiß, dass es an der Stelle nicht hilft zu sagen, „Nein, brauchst Du nicht.“ Denn sind wir mal ehrlich: Wie oft haben uns als Kinder Erwachsene gesagt „Du brauchst keine Angst haben“ und wie oft hat es geholfen? Genau, nie. Meistens sind wir dann trotz Angst durch die Situation durchgegangen oder wir sind schreiend weggelaufen. Ich glaube, viele Menschen wenden sich aus Angst gar nicht erst an mich, obwohl sie genau wissen, dass sie sich zu ihren Ahnen hingezogen fühlen oder sie dort etwas heilen möchten.
Hinter unseren größten Ängsten stecken die größten Geschenke.
Solange Du noch Ängste in Dir hast, helfen dir natürlich all meine Angebote und Impulse nichts. Jetzt ist also der richtige Moment, um einen Blick auf die häufigsten Ängste in Bezug auf die Ahnenmagie zu werfen. Vielleicht erkennst Du die ein oder andere wieder. Lass sie uns einfach ans Tageslicht holen, damit Du sie im aller ersten Schritt begutachten und dann auch auflösen kannst.
Liebe Grüße aus Hollywood
Als ich zu Beginn mit Ahnen und anderen verstorbenen Seelen in Kontakt kam, war ich sehr zurückhaltend. Das ganze Thema flößte mir gehörigen Respekt ein und wenn ich ehrlich war, ja, ich hatte echt Angst. Einen großen Beitrag zu dieser Angst hat durchaus Hollywood geleistet.
Es gab einen Film, der mir besonders viele schlaflose Nächte beschert hatte. „The Sixth Sense“ verfolgte mich und ich spürte nachts, die Angst mit mir ins Bett kriechen. Meinem Unterbewusstsein war vermutlich schon damals klar, dass ich in dem Bereich eine Aufgabe und eine Begabung habe. Die Bilder, die mir da jedoch suggeriert wurden, wie so eine Gabe zum Ausdruck kommen kann, die ließen mich erschaudern. Wenn der Junge völlig verängstigt und unsicher sagt „Ich sehe tote Menschen“ könnte ich noch immer schreiend weglaufen. Denn die Bilder, die er in dem Film zeigt, sind wirklich Angst einflößend. Er sieht die Menschen so, wie sie gestorben sind! Wie traumatisierend ist das denn bitte?
Da baumeln Erhängte an ihrem Strick in seiner Schule von der Decke. Da steht ein blutüberströmter Radfahrer plötzlich neben ihm, während er im Auto im Stau sitzt. Puh! Nachdem ich den Film gesehen hatte, ging ich eine Weile lang nicht mehr an Friedhöfen vorbei, weil ich Angst hatte, dass ich dort Geister in einem gruseligen Zustand, an ihren eigenen Gräbern stehen sehen würde. Das sind Bilder, die wirklich niemand sehen will. Weder real noch als Vision. Wenn ich mir vorgestellt habe, wie der Junge im Film dazu verdammt zu sein, überall diese Horror-Bilder zu sehen und nichts dagegen tun zu können… Das wollte ich auf gar keinen Fall!
Lass uns kurz an rosa Plüsch-Einhörner denken… ah, besser.
Filme wie dieser, ließen mich sehr lange den Deckel auf meine Gabe halten. Vielleicht kommt Dir auch ein Film, ein Buch, eine Serie in den Sinn, wenn Du daran denkst, in Kontakt mit deinen Ahnen zu treten. Die Auswahl ist groß und das Thema sehr gerne genommen. Manchmal reichen ja auch Gruselgeschichten, die am Lagerfeuer erzählt wurden.
Tote, die keinen Frieden finden, rachsüchtige Poltergeister, unglückliche Seelen, die nach ihrem Selbstmord dazu verdammt sind, Nacht für Nacht umherzuwandern.
Ich weiß nicht, warum es uns Menschen Spaß macht, sich zu gruseln und zu fürchten. Solche Geschichten gab es ja schon immer. Vielleicht weil wir Frauen und dann ganz nah an die großen, starken Männer heran kuscheln, die diese Geschichten erzählen oder den Film ausgewählt haben? Vielleicht, weil dann der langweilige Alltag ein bisschen aufgepeppt wird? Fakt ist, Angst hält uns zurück, sie hält uns klein und in diesem konkreten Fall von einer ganz liebevollen Kraftquelle fern.
Wie es wirklich ist
Was ich inzwischen weiß ist, dass Ahnen sich nie als Zombies oder tödlich Verwundete zeigen. Warum auch? Unsere Ahnen sind Seelen wie Du und ich. Wenn wir sie als unsere Vorfahren ansprechen, dann zeigen sie sich auch in genau dieser Form, also als der Mensch, der sie in der jeweiligen Inkarnation waren. Wenn es um einen bestimmten Aspekt ihres Lebens geht, dann zeigen sie sich auch in dem entsprechenden Alter. Du siehst Deine Ahnen also nicht mal im Alter ihres Todes, sondern genauso, wie Du am leichtesten verstehen kannst, um was es thematisch geht.
Mal ein Beispiel. Wenn Du Dich in Deinem Leben vielleicht immer mal wieder im Stich gelassen fühlen würdest, dann könntest Du mit diesem Gefühl Kontakt zu Deinen Ahnen aufnehmen. Du fragst dann, woher dieses immer wiederkehrende Gefühl kommt und triffst dann den Ahnen oder die Ahnin, die der Ursprung ist. Sehr wahrscheinlich triffst Du dort nicht auf einen Erwachsenen, sondern auf ein Kind. Verlassen zu werden ist für ein Kind meist viel traumatischer als für einen Erwachsenen und wenn sich das Gefühl so weit durch die Ahnenlinien vererbt hat, dann wird es sicher ein Trauma gewesen sein. Dass Du ein Kind als deinen Ahnen triffst, heißt nicht, dass dieser Ahne schon als Kind gestorben ist. Er wurde nur als Kind traumatisiert und brauchte in diesem Alter Hilfe. Auf so einer Ahnenreise kannst Du ihm jetzt die Geborgenheit geben, die ihm fehlte und das Thema somit auflösen und heilen. In ihm, in der ganzen Ahnenlinie und natürlich in Dir.
Solche Erlebnisse sind natürlich emotional, da kullern auch mal ein paar Tränen, aber am Ende steht die Auflösung, die Liebe und Geborgenheit und das sind die Gefühle, die bleiben.
ANLEITUNG: Gruselbildern ihre Macht nehmen
Obwohl du das jetzt von mir weißt, dass es keine gruseligen Erscheinungen gibt, kann es sein, dass dein Unterbewusstsein sich immer noch wehrt und tausend und eine Ausrede findet, dich nicht mit deinen Ahnen in Kontakt kommen zu lassen.
Darum mag ich dir hier kurz eine sehr wirkungsvolle Methode beschreiben, mit der du solche Gruselbilder oder -filme ganz einfach aus dem Unterbewusstsein verschwinden lassen kannst.
Rufe dir das entsprechende Bild oder die Szene ins Gedächtnis.
Nimm wahr, wie du sie siehst.
Wie groß sind die Bilder oder der Film?
Füllt es dein komplettes Gesichtsfeld aus oder siehst du es auf dem Fernsehbildschirm?
Wie sind die Farben und die Helligkeit?
Hat der Film einen Ton? Was hörst du?
Hast du ein haptisches Gefühl dazu in deinem Körper?
Vielleicht ist sogar ein Geruch oder Geschmack dazu abgespeichert, weil du beim Film Chips gegessen hast oder so. Nimm auch das mal kurz wahr.
Jetzt kannst du die Bilder verändern
Wenn es eine ganze Szene ist, die vor deinem inneren Auge abläuft, dann halte den Film irgendwo an, so dass du ein Standbild hast. Wenn das nicht direkt funktioniert, stell dir vor, welches Bild wohl auf dem Filmplakat für diese Szene wäre. Hast du jetzt noch einen Ton? Vielleicht schon nicht mehr. Falls doch, dann dreh ihn leiser oder schalte auf stumm. Du kannst auch eine lustige Musik zu dem Bild dazu nehmen, die so gar nicht passt.
Dann machst du das Bild kleiner. Vorallem, wenn es dein komplettes Gesichtsfeld ausgefüllt hat. Stell es dir auf deinem Handybildschirm vor. Oder noch kleiner. Ein Filmplakat in der Größe einer Briefmarke.
Du kannst es auch schwarz-weiß machen, wenn es vorher bunt war. Oder du machst es heller, wenn es ein sehr dunkles Bild ist, oder auch dunkler, wenn du weniger erkennen willst. Probier aus, was sich für dich besser anfühlt. Das Ziel ist, dass weniger Emotionen von dem Bild ausgelöst werden.
Du könntest es auch lustig machen, wie schon mit der Musik. Was würde das Bild so richtig albern machen? Spiele mal rum vor deinem inneren Auge. Was macht das Gefühl in deinem Körper? Fühlst du es noch? Wenn ja, spiel weiter.
Verabschiede dich für immer davon
Wenn du es komplett in der Flut von bedeutungslosen (alias unemotionalen) Erinnerungen verschwinden lassen willst, dann stell dir das Bild vor wie einen winzig kleinen Aufkleber, den du auf einen Stecknadelkopf klebst. Diese Stecknadel schießt du jetzt mit einem Gummiband, dass du zwischen Daumen und Zeigefinder gespannt hast, Richtung Horizont. Mach die Bewegung mit deinen Fingern gerne ganz real und stelle dir vor, dass diese Stecknadel unglaublich gut und weit fliegt. Verfolge sie so gut du kannst, bis du sie endgültig aus den Augen verlierst. Würdest du die nochmal wiederfinden, wenn du sie jetzt suchen gehst? Vermutlich nicht. Das war unser Ziel.
Fühlst du dich jetzt bereit deinen Ahnen zu begegnen?
Prima! Du kannst jetzt direkt mit dem Ahnenhotel Basiskurs starten und deine Ahnen kennenlernen. Und falls sich doch nochmal die Angst zeigt, habe ich viele wunderbare Methoden für dich im Ärmel. Eine super wirksame Methode habe ich auch in meiner Angstfrei-Ahnentrance verpackt. Die findest du mit diesem Link frei zugänglich in meinem Podcast "Back to Magic". Die Erfahrung zeigt aber, dass die beste Methode gegen Angst vor den Ahnen eine liebevolle Begegnung mit ihnen ist.








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