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Mein erster Ahnenkontakt

  • Autorenbild: Ilka Sventja Küster
    Ilka Sventja Küster
  • 26. Aug. 2019
  • 12 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Dez. 2025

Das Jahr war fast zu Ende, als ich allein, weinend auf einer Wiese mitten im nirgendwo stand. Wobei allein nicht ganz richtig ist. Jeder der mich dort stehen gesehen hätte, hätte gesagt, ich war allein dort. Doch ich war mit ihr dort. Ich war für sie dort. Für uns beide.


Niemals hätte ich gedacht, dass dieser Moment mein Leben derart verändert.


Es war in der Zeit der Rauhnächte. Diese besonderen Tage „zwischen den Jahren“, die von je her magisch sind. Man sagt, in dieser Zeit ist der Schleier zwischen unserer Welt und der Anderswelt besonders dünn. In dieser Zeit fallen uns die Kontakte zur geistigen Welt besonders leicht.


Eine meiner Ahninnen hatte an diesem Morgen bei mir angeklopft. Etwas zu stürmisch vielleicht, auch wenn ich sie tatsächlich am Tag zuvor eingeladen hatte. In einer Meditation hatte ich um Kontakt zu der Ahnin gebeten, die als letzte noch ihre Hexenkräfte voll gelebt hatte. Doch in der Meditation war nichts weiter passiert. Am nächsten Morgen fiel sie dann aber kurz nach dem Frühstück recht unerwartet mit der Tür ins Haus.


Ich saß am Esstisch und das Frühstücksgeschirr war gerade weit genug beiseitegeschoben, dass vor mir das Tablet Platz hatte. Ich scrollte auf einer Karte über die Wälder in unserer Umgebung, als ich mich so heftig verschluckte, dass ich glaubte, zu ersticken. Ich hatte einen so starken Hustenanfall, dass mein Freund das auf den Rück klopfen bald aufgab und begann mich energetisch beim Atmen zu unterstützen. Ganz langsam wurde es besser. Er ließ die Energie durch mich fließen, zog blockierende Energien aus mir heraus und ich bekam wieder Luft.


Vielleicht sollte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass ich lange Zeit in meinem Leben ein allergisches Asthma hatte. Im Laufe meiner eigenen Heilungsgeschichte verschwand es eines Tages einfach, als ich ein Trauma aus meiner Kindheit gelöst hatte. Das Thema hinter meinem Asthma war also gar nicht die Allergie, sondern eine große Verlustangst.


Dieses Verschlucken aus heiterem Himmel erinnerte mich stark an meine früheren Asthmaanfälle. Und immer wenn etwas in der Art passiert, schaue ich nach dem Auslöser. Oft hatte ich schon festgestellt, dass das Muster „Husten müssen, wenn Verlustangst in mir aufkommt“ geblieben war und mir sehr hilfreich zeigte, wo noch etwas übrig war. Ich reagierte also auf dieses körperliche Zeichen immer besonders achtsam.


Gedanklich begann ich nach dem Auslöser meines Hustenanfalls zu suchen, während ich das Geschirr in die Küche brachte. Mein Freund kam mir mit einer frischen Tasse Kaffee entgegen und schaute mich plötzlich irritiert an. Sein Blick haftete auf meinem Brustbein und er sagt „Da ist noch was.“ Dass er keine Brötchenkrümel auf meinem T-Shirt meinte, erkannte ich an seinem Tonfall.


„Was siehst Du“, fragte ich ihn und er sagte, dass da noch eine Energie wäre, die nicht zu mir gehöre. „Kannst du sie herausnehmen?“, fragte ich und in meinen Worten lag eine klare Aufforderung. Er nickte und begann ganz intuitiv damit, das seltsame Ding aus meinem Energiekörper zu entfernen.


Das Loch, das das Ding hinterließ, brannte jedenfalls sehr real. Es fühlte sich wund an, auch noch nachdem es mit Licht und Liebe aufgefüllt war. Das, was da gegangen war, beschrieb mein Freund als ein rundliches, goldenes Ding mit Wurzeln, das beinahe an eine Blume erinnerte, aber nicht wirklich ein war. Es saß unglaublich fest in meinem System, hatte viele Wurzeln, die tief in mein Herz gingen und es fühlte sich an, als sei es schon immer da gewesen, obwohl es nicht zu mir gehörte. Komisch, dachte ich. Vor allem die goldene Farbe irritierte mich. Gold ist in meiner Welt eher etwas Positives, Schützendes.


Zurück am Esstisch, lag dort immer noch das Tablet mit der geöffneten Karten-App. Plötzlich kam mir der Gedanke an die Ahnin und ich hatte eine Idee. Also schaute ich genauer hin, in welchem Gebiet ich da gerade herumgescrollt hatte und fand einen Ort, der mir sofort Gänsehaut machte, keine halbe Stunde Fahrt entfernt. Ich beschloss sofort dort hinzufahren. Ich hatte das dringende Gefühl, dass meine Ahnin mich rief und damals hatte ich noch keine Idee, wie ich damit eigentlich umgehen sollte. Also folgte ich dem einzigen Hinweis, den ich hatte und das war dieser Ort.


Mein Navi brachte mich an den Ortsrand und dort parkte ich. Noch am Steuer sitzend, sprach ich in Gedanken zu meiner Ahnin. „Ich weiß, dass Du mich hierher bestellt hast. Also führe mich bitte. Ich weiß nicht, wohin ich jetzt soll, ich war hier noch nie. Ich verlasse mich auf deine Führung.“


Als ich die Autotür öffnete und mein linker Fuß den Boden berührte, wusste ich, dass ich hier richtig bin. Mein Fuß kribbelte. Es war kein sanftes Kribbeln, eher wie dieses Gefühl, wenn das Bein eingeschlafen war und dann wieder aufwacht. Oder wenn man sehr lange in der Kälte war und sich dann warm die Hände wäscht. Es ist fast schon eher ein leichtes Stechen von vielen, feinen Nadeln.


Ich stieg also aus und spürte das Gefühl in beiden Füßen bis zur Hälfte die Wade hinauf. „Ok“, ich sprach wieder mit meiner unsichtbaren Weggefährtin, „ich laufe jetzt los. Wenn das Kribbeln nachlässt, dann bin ich falsch abgebogen. Wenn es bleibt, bin ich auf dem richtigen Weg.“


Ganz ehrlich? Ich hielt mich in diesem Moment selbst für ziemlich seltsam und hatte ein bisschen Sorge, dass ich Menschen begegnen würde, die mir sofort ansehen, dass bei mir irgendeine Sicherung durchgebrannt ist. Trotzdem wusste ich, dass ich das jetzt tun muss. Es war Zeit und ich wollte diesen Kontakt.


So landete ich an diesem, zwischen den Jahren sehr einsamen Ort. Hinter einer Schule, die verlassen da lag und zwischen mehreren Sportplätzen. Die nächste Bundestraße befand sich in Hörweite, aber auch da war wenig los zwischen den Jahren. Das Kribbeln in den Beinen reichte nun fast die ganzen Oberschenkel hinauf. Das war der Ort, an dem sie mich haben wollte und mir begannen die Tränen zu laufen. Hier wollte sie mir etwas zeigen.

Intuitiv wusste ich, dass der richtige Ort nur ein Teil der Kontaktaufnahme war. Es durfte auch die richtige Zeit sein. Die Zeit, zu der sie gelebt hatte. Also schaute ich mich nochmal um, ob ich auch wirklich alleine war und schloss dann die Augen.


Ich versetzte mich selbst in einen sanften Trancezustand und begann dann mit der Intention, dass jeder Schritt rückwärts für eine Generation meiner Hexenlinie steht, Schritt für Schritt in der Zeit zurück zu reisen. Eins, meine Mutter. Zwei, meine Oma. Drei, meine Uroma. Bis dahin waren sie mir alle bekannt. Vier, meine Ururoma, deren Namen ich nicht einmal wusste. Fünf. Sechs. Sieben. Weiter und weiter zurück. Generation für Generation. Als ich den 13. Schritt machte, erfasst mich Angst. Ich riss meine Augen auf. Ich fühlte mich beobachtet und in Gefahr. Beruhigt stellte ich fest, dass ich noch immer völlig allein hier war. Zögerlich schloss ich meine Augen wieder. Ich wusste, ich war angekommen.


Das Kribbeln in meinen Beinen war noch höher durch meinen Körper gestiegen und nun beinah schmerzhaft, so stark war es geworden. Hier war ich richtig. Ich atmete tief durch und begann zu Husten, so wie an diesem Morgen. Rauch, schoss mir als Gedanke durch den Kopf. Ich spürte wie trotz der äußeren Kälte Hitze von unten Aufstieg. „Feuer“, kommentierte eine Stimme in mir.


„Zurück. Zurück. Ich muss weiter zurück.“ War mein klarer Impuls. In kleineren Etappen diesmal. Meine Reise zu ihr, begann mit ihrem Ende. Dem Tod im Feuer. Langsam bewegte ich mich nun in ihrem Leben rückwärts.


Noch immer spürte ich Angst und Schmerzen. Es waren nicht meine. Ich spürte nur einen Hauch davon, doch schlimm genug. Folter. Angst. Einsamkeit. Dunkelheit. Zurück. Zurück. Zurück. Ich machte achtsame, kleine Schritte rückwärts.


Angst. Was blieb war die Angst. Ich wollte zurück an den Tag, an dem sie noch in ihrer vollen Kraft war, gesund und ohne Angst. Noch ein Stückchen zurück.


In mir stieg mehr und mehr Wissen auf über sie und ihr Leben. Ganz ohne Angst war sie wohl nie, doch immer siegte ihr Mut. Ihr Wunsch zu helfen, zu heilen, war stärker als die Angst. Ihr Mut war oft stärker, als ihr Verstand gut fand. Aber es war nun einmal ihre Berufung. Nur so war sie glücklich, als Hexe, Heilerin, Seherin…


Doch die Angst wurde stärker, als sie ihre Tochter bekam. Ihr durfte unter keinen Umständen irgendein Leid widerfahren. Doch die Zeiten waren gefährlich. Der Mut verließ sie nicht. Er bekam den Trotz an seine Seite. Niemals würde sie aufhören Gutes zu tun, selbst wenn viele andere sie warnten. Lange ging das gut. Sie war vorsichtig, hatte ein gutes Gespür für die Leute.


Ihre Tochter wurde erwachsen und gebar eines Tages ebenfalls ein Mädchen. Sie liebte beide so sehr. Ihnen durfte nichts geschehen. Niemals. Sie sollten glücklich sein und frei. Heilen war kein sicherer Beruf. Darum hatte sie versucht ihrer Tochter nichts von ihrem Wissen weiterzugeben und dennoch beobachtete sie mit Schrecken, wenn sich ihre Fähigkeiten zeigten.


Wer sie letztendlich anzeigte, konnte sie nur raten und es war ihr egal. Sie hatte ihr Leben als Hexe gelebt und viel Heilung in die Welt gebracht. Sie würde guten Gewissens vor die heilige Mutter treten. Doch die Angst um ihre Tochter und ihre Enkelin trieb sie fast in den Wahnsinn. Sie konnte sie nicht mehr schützen, wenn sie tot war. Was würde aus ihnen werden. Die Folter hatten sie nicht verdient. Sie hatten niemals etwas Unrechtes getan.


Ich stand auf der Wiese, mitten im Winter und heulte erbärmlich. Ich spürte ihre Angst. Ich verstand sie. Ich habe ja selbst eine Tochter. Da verstand ich plötzlich, warum ich hier war. Ich brauchte ihr doch nur sagen, dass alles gut gegangen sein muss, sonst gäbe es mich doch gar nicht.


Zurück. Weiter zurück, dachte ich. Erneut ging ich rückwärts. Ich muss ihr das ganz in Ruhe erzählen.


Es war der Tag vor ihrer Verhaftung, als ich den Schleier zwischen den Welten endgültig durchbrach. Ich war nicht mehr nur Zuschauer. In diesem Moment trat ich wirklich zu ihr in Kontakt. Ich handelte und gab mich zu erkennen.


Sie war nicht verwundert über mein Erscheinen in ihrem Haus. Sie schenkte mir eine Tasse Tee ein und ich begann zu erzählen, wer ich bin und wie sehr ich mich freue, sie kennen zu lernen. Die Freude war auch auf ihrer Seite. "Ich kenne deine Zukunft und deine Angst um deine Tochter und deine Enkelin." sagte ich dann zu ihr. Ihr traten Tränen in die Augen. "Meine Zukunft kenne ich auch“, sagte sie. „Ich bin vorbereitet. Nur suche ich noch nach einem geeigneten Schutz für meine Tochter und Enkelin." Eine Träne kullerte ihre Wange hinab.


"Du findest einen. Das weiß ich. Denn sonst wäre ich nicht hier. Ich bin deine Nachfahrin. Wie könnte es mich geben, wenn deine Enkelin nicht groß geworden wäre und mindestens ein kleines Mädchen bekommen hätte." Jetzt liefen uns beiden die Tränen und sie sprang entschlossen auf. Offensichtlich wusste sie genau, was zu tun war.


Sie begann ein Ritual, das die ganze Nacht dauerte. Sie räucherte, betete und braute Tränke. Ich beobachtete sie wie im Zeitraffer. Manchmal wirkte sie bedrohlich, schien zu wachsen und zu leuchten, dann schrie sie fast ihren Zauber in die Welt. Manchmal war sie ganz klein und sanft und flüsterte in einer Sprache, die ich nicht immer verstehen konnte.


Ich schaute ihr gebannt zu. Da spürte ich wieder das Loch in meinem Herzen. Es brannte und sie schien es zu spüren. "Du hast es herausgenommen!" rief sie plötzlich in meine Richtung. Sie schien entsetzt und ich erschrak.


Jetzt verstand ich, welche Magie sie gerade webte und was an diesem Morgen aus meinem Herzen herausdurfte. Es war ihr Schutzzauber, der Bann auf die Fähigkeiten meiner Hexenlinie. Wieder Tränen über Tränen. Sie schützte nicht nur ihre Tochter und ihre Enkelin. Sie schützte uns alle! Und die Liebe, die ich jetzt fühlte, übertraf Alles, was ich kannte.


Ich umarmte sie und erzählte ihr dann, wie ich ihren Bann entfernen konnte. "Dein Zauber wirkt Bestens. Er wird deine Nachfahrinnen über viele hundert Jahre schützen. Allerdings werden sie auch das Gefühl kennen, dass ihr Leben nicht erfüllt ist, dass da eine Leere in ihnen ist, die sie nicht erklären können. Ich brauche deinen Schutz jetzt nicht mehr.“ erklärte ich ihr weiter, „Mit mir endet die Zeit des Versteckens und Verleugnens. Ich lebe in einer Zeit, in der Spiritualität und Magie wieder sein darf. In der sich die Menschen dafür öffnen und mehr und mehr Menschen lernen zu heilen, lernen in Kontakt mit der Natur und ihren Ahnen zu leben. Mach dir keine Sorgen. Es ist an der Zeit, alle diese Fähigkeiten wiederzubeleben und zu zeigen. Sie sind unser Geschenk an die Welt."


Sie nickte stumm und wir weinten wieder. Dann flüsterte sie ehrfürchtig: "Dein Mann muss ein mächtiger Magier sein, denn ich kenne die Kraft meines Wirkens." "Ich weiß.", flüsterte ich. Und dachte im Stillen, wie dankbar ich für ihn bin. Sie strafte sich, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und sagte "Jetzt bin ich bereit." Und völlig selbstverständlich sagte ich "Ich bleibe bei dir. Ich helfe dir da durch."


Und so ging ich ihre letzten Schritte mit ihr. Ich unterstützte sie mit allen Fähigkeiten, die ich schon hatte. Ich nahm ihr mit Hypnose die Schmerzen und die Angst. Das war vielleicht noch nicht viel, doch ich glaube, der wirksamste Schutz, den ich für sie hatte, war diese allumfassende Liebe, die uns verband. Als wir im Feuer standen, konnte sie schnell loslassen und ich ging wieder durch die Zeit.


Weinend, trauernd und voller Liebe stand ich da. Ich war verschwitzt, trotz der Kälte um mich herum und mein Körper war von Gänsehaut bedeckt. Ich war komplett elektrisiert. Mein Herz schlug laut und das Loch darin brannte. Ich war überwältigt von diesem Erlebnis.


Das Loch im Herzen begleitete mich noch viele Monate. Oft nur als wundes Gefühl. Wen wunderts. Wenn ein so mächtiger Schutzzauber geht, der über viele Generation bestanden hat, dann braucht es etwas Zeit zum Heilen. Fast ein Jahr hat es gebraucht, bis das Gefühl endgültig verschwand.


Eine Tür, die sich nicht mehr schloss


Mit meinem Kontakt zu Margreta war die Ahnenmagie in mein Leben getreten, ohne dass ich gewusst hätte, was das ist. Margeta war mein erster Ahnenkontakt und ich war zunächst gar nicht so sicher, ob ich das wiederholen könnte. Aber das Erlebnis war so tiefgreifend für mich, dass ich einen sehr starken Antrieb hatte, herauszufinden, wie ich das gezielt machen konnte. Ja ich wollte sogar noch mehr! Ich wusste in meinem Herzen von Anfang an, dass ich auch für andere eine Möglichkeit finden möchte, solche Erlebnisse zu haben.


Lange Zeit war für mich die Liebe unserer Ahnen, die ich durch Margreta zum ersten Mal fühlen konnte, der zentrale Antrieb die Verbindung aufzunehmen. Geliebt werden, ohne Wenn und Aber, ist nun mal das Schönste was uns passieren kann und wir alle wünschen uns das, oder? Ehrlicherweise bekommen nur sehr wenige diese bedingungslose Liebe von lebenden Mitmenschen geschenkt. Warum also nicht dieses tiefe Bedürfnis durch die Verbindung mit unseren Ahnen stillen?


Margreta hatte eine Tür für mich geöffnet und die Möglichkeiten, die sich dahinter zeigen würden, waren mir noch gar nicht bewusst. Zunächst stand ich einfach nur an dieser offenen Tür und war zutiefst berührt von diesem Erlebnis. Die Idee, diese Tür auch für andere zu öffnen, ließ mich nicht los. Wie wundervoll könnte die Welt sein, wenn sich jeder von uns bedingungslos geliebt fühlt, ohne dafür auf andere angewiesen zu sein?


Ich veränderte mich


In den darauffolgenden Monaten war ich im Kontakt mit Margreta und auch mit anderen Ahninnen in meiner rein mütterlichen Ahnenlinie. Besonders gern mit meiner Uroma, die ich als kleines Mädchen noch kennengelernt hatte. Diese mütterliche Liebe war mir in meiner Kindheit so nicht geschenkt worden und ich blühte regelrecht darin auf.


Ich bemerkte, wie ich selbstbewusster wurde, wie ich liebevoller mit mir selbst umging und wie ich mich nicht mehr so allein fühlte auf der Welt. Nicht, dass es nicht wundervolle und liebe Menschen um mich herum gegeben hätte. Das meine ich nicht, wenn ich sage, ich fühlte mich nicht mehr so allein. Da war eine Verbundenheit entstanden, die so viel größer und tiefer war, als das, was ich vorher kannte. Ich war nicht mehr eine Einzelkämpferin, ich war Teil einer Gemeinschaft, die schon lange vor mit existierte und noch lange nach mir da sein würde.


Ich bin nicht allein


Ich fühlte von Anfang an etwas, was sich erst viel später so richtig herauskristallisieren würde. Es ging nicht länger darum, dass ich in meinem aktuellen Leben etwas „erreichen“ musste. So von Null auf Hundert und nur ich allein. Ich glaube, viele spüren diesen Druck nach dem Motto „Mach was aus deinem Leben!“. Völlig unerwartet wurde mir diese Last von den Schultern genommen. Ich fühle mich seitdem eher wie eine Staffelläuferin. Da sind Menschen vor mir gelaufen und da werden Menschen nach mir laufen. Ich beginne nicht bei null. Ich gebe mein Bestes, solange ich hier auf der Erde bin. Und ich muss nicht ins Ziel einlaufen. Ich leiste einen Beitrag dazu, dass ein größeres Ziel erreicht werden kann. Nicht mehr und nicht weniger. Ich mag den Gedanken. Ich fühle mich seitdem gleichzeitig entlastet und wertgeschätzt. In der Staffel meiner Ahnen mitzulaufen, schenkt mir genau das richtige Maß an Antrieb und Motivation, ohne dass ich dazu neige mich zu überlasten, weil ich glaube, ich muss alles allein erreichen. Da ist eine höhere Ordnung hinter unseren Leben, die ich im Kontakt mit unseren so gut fühlen und mich hinein entspannen kann.


Vieles, was sich damals direkt spürbar auf mein Leben auswirkte, konnte ich noch nicht verstehen. Das Verstehen kam erst nach und nach. Ich hatte keine Ausbildung auf dem Gebiet der Ahnenmagie und keinen Lehrer. Ich habe alles, was ich über Ahnen weiß, aus meinen eigenen Erfahrungen und später auch aus den Erfahrungen mit KlientInnen und KursteilnehmerInnen gelernt. Meine Ahnen waren also meine einzigen Lehrer, wenn man sie so bezeichnen mag. Ich glaube, intensiver kann man sich ein Thema nicht erarbeiten. Erst nachdem ich meinen ganz persönlichen Weg gegangen bin, habe ich Bestätigungen von anderen bekommen, dass meine Erfahrungen und Schlussfolgerungen nicht nur für mich und eine Handvoll Menschen in meinem Umfeld zutreffend sind.


Eine große Vision erwacht


Nach meinen wundervollen Erfahrungen mit den Ahnen, keimte in mir eine große Vision. Die Vision, dass eines Tages jeder wieder im Kontakt mit seinen Ahnen ist. Wirklich jeder. Ich wünsche mir, dass die Verbindung zu unseren Ahnen wieder ein ganz normaler Bestandteil unseres Lebens und unseres Alltags ist.


Wenn ich mir anschaue, was sich für mich und meine KlientInnen verändert hat, durch den Kontakt zu den eigenen Ahnen, dann ist das einfach etwas, was ich jedem Menschen auf der Welt wünsche.


Ich vermute, das erlebe ich in meinem Leben nicht mehr und dennoch ist es meine Ausrichtung bei allem, was ich tue und die Motivation hinter diesem Buch. Wenn das also mein erklärtes Ziel ist, dann brauchen wir in unserer heutigen Gesellschaft und Kultur eine deutlich einfachere Methode, um mit unseren Ahnen in Verbindung zu kommen. Es darf ohne viel Brimborium funktionieren, schnell und leicht für jeden erlernbar sein, und es darf Freude machen.


Aus diesem Wunsch heraus entstand später „Das magische Ahnenhotel“, meine trancebasierte Methode, um mit den eigenen Ahnen Verbindung aufzunehmen, Heilungen durchzuführen, wo sie nötig sind und in vielen liebevollen Begegnungen, die Gaben und die Liebe unserer Ahnen für uns spürbar und erlebbar zu machen.


Der Kontakt mit Margreta hat mein Leben nachhaltig verändert.




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Ahnenbotschafterin, Autorin, Hexe und Erfinderin des magischen Ahnenhotels.

 

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