Ahnenbotschaft: Willkommen Zuhause
- Ilka Sventja Küster

- vor 2 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Kaum habe ich mich verbunden und für eine Botschaft geöffnet, steigen mir schon Tränen in die Augen und ein Gefühl der Überwältigung macht sich in mir breit. Ich habe meine Frage nach einer Botschaft noch gar nicht ausgesprochen.
„Mein Kind,“ höre ich und mehr Tränen drängen unter meine geschlossenen Lider, „ich danke dir für all dein Wirken, wir danken euch für all euer Wirken. Könnt ihr es fühlen? Wie viel Liebe jetzt fließt?“ Ich nicke stumm und die Tränen kullern. Aber ich fühle nicht nur Liebe. Da ist ganz viel Erleichterung und auch ungläubiges Staunen, Freudentaumel. Ich assoziiere es mit dem Ende eines Krieges oder ähnlichem. Es ist groß, es ist ein Durchbruch. Es ist ein „endlich loslassen können“. Woher kommen diese Gefühle? Was ist der Kontext?
Ich sehe jetzt in ein liebevolles Gesicht, weder klar weiblich noch männlich. Gefühlt ist es wie eine Projektion aus pink und orangem Licht, wie ein Sonnenaufgang. Und das Wort passt, hier geht die Sonne auf nach einer unendlich langen Nacht, von der niemand sicher war, ob sie enden würde. Mir laufen die Tränen und die Nase – ich bin so tief berührt. Was ist das?
Ich habe das Gefühl, als könnten die Tränen endlich laufen, weil wir nicht mehr stark und tapfer sein müssen. Als wäre endlich Raum, sich weinend und lachend in den Armen zu liegen. Geschafft. Es ist geschafft. Wir sind am Ziel.
„Das, was du hier fühlst, ist das Ende eines langen Zurückhaltens, weil ihr es geschafft habt. Ein Großteil von euch hat gelernt, dass es alleine nicht geht und genau darum ging es. Jedes Lebewesen braucht diese Erkenntnis und sie steigt nur dann aus dem Inneren auf, wenn dieses Lebewesen wirklich auf sich gestellt ist. Ihr kennt es von Kindern. Sie wollen die Dinge irgendwann alleine machen und sie scheitern und machen Fehler. Das Wichtigste, was sie dabei lernen, sind nicht die Tätigkeiten selbst, das Wichtigste, was sie lernen, ist mit ihren Gefühlen und ihrem Ego umzugehen. Das war auch die Aufgabe der Menschheit in den vergangenen Jahrhunderten. Sie hat sich losgesagt von Mutter Natur und ihren älteren Geschwistern. Sie hat sich abgewandt von den natürlichen Rhythmen und der Hingabe in die große Gemeinschaft. Sie wollte – und musste – ihre eigenen Grenzen erfahren. Wie weise Eltern es tun, haben wir uns zurückgehalten mit unseren Hilfestellungen und Ratschlägen und haben die Menschen machen lassen. Es gehört zum Prozess des Lebens dazu. Ohne Trennung zu erfahren, gibt es keine bewusste Gemeinschaft.“
Ich staune einfach nur. „Und jetzt ist es geschafft?“ Wieder überrollt mich dieses Gefühl und ich glaube Euphorie trifft es am besten. „Ja, mein Kind, jetzt ist es geschafft und all jene, die sich der Gemeinschaft wieder zuwenden erhalten unsere uneingeschränkte Unterstützung. Es ist die Mehrheit, auch wenn ihr das noch gar nicht so richtig wahrnehmen könnt, weil euch ein anderes Bild gezeigt wird, von denen die noch an ihre Unabhängigkeit glauben und darum kämpfen. Doch glaube mir – und glaube dem, was du fühlst! Es ist geschafft. Ihr werdet euch rasch erinnern, wie ihr euch in unsere Gemeinschaft wieder eingliedern könnt. Ihr werdet die Sprachen eurer Geschwister erinnern und sprechen. Ihr werdet zurückfinden in Liebe und Leichtigkeit. Und ihr bringt mit, was ihr gelernt habt in eurer selbstgewählten Getrenntheit. Da sind viele Geschenke dabei, ihr werdet sehen.“
Ich kann noch immer nicht greifen, mit wem ich hier spreche. Ich habe mich mit dem kollektiven Ahnenfeld verbunden und ich muss einfach fragen „Wer seid ihr?“
„Wir sind die Vorfahren, die ihr vergessen habt. Vielleicht würdet ihr Götter sagen, aber das trifft es nicht. Wir sind die ältesten Vorfahren aller Lebewesen auf der Erde. Die ersten Kinder der Erde. Einige indigene Mythen erzählen noch bruchstückhaft von uns. Eure älteren Geschwister, die Tiere und Pflanzen erinnern uns, wie alle anderen beseelten Wesen. Wir sind auch ihre Ahnen. Wir sind nicht festgelegt auf eine körperliche Erscheinung, doch aus uns entstand das Leben in jeglicher Form. Ihr werdet euch ebenfalls erinnern, jetzt, wo ihr in eure Erdenfamilie zurückkehrt. Wir sind immer da für euch. Wir lieben euch und freuen uns sehr, dass ihr soweit seid und zurück nach Hause kommt.“
Ich bin sprachlos. Ich möchte noch nicht gehen. „Darf ich weiter mit diesem Feld verbunden bleiben?“ „Das ist dein Zuhause mein Kind, natürlich. Du gehörst doch hierher. Dieses Feld, wie du es nennst, ist die Erde. Was sich jetzt geändert hat, ist dass die Mehrheit der Menschen nicht mehr gegen ihre Zugehörigkeit ankämpft. Du musst es nicht mit dem Kopf verstehen. Dein Herz fühlt, dass es wieder zuhause ist. Mehr brauchst du nicht.“
„Danke“ ist alles, was ich noch sagen kann.
(empfangen zum Wonnemond 2026)
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