Ahnenmedizin für die Zeit des Wandels
- Ilka Sventja Küster

- vor 11 Stunden
- 4 Min. Lesezeit
Seit Jahren empfange ich Botschaften von unseren Ahnen und teile sie in meinem Newsletter und auf meinem Blog. Ich habe sogar ein kleines online Ahnenorakel aus ihnen kreiert. Jede einzelne Botschaft ist berührend. Jede einzelne bedeutsam für unsere Zeit und wie wir heute leben. Lange habe ich sie nur einzeln betrachtet und dabei ganz übersehen, dass sie jede ein Puzzleteil ist und dass sie gemeinsam eine noch größere Bedeutung haben.
In spirituellen Kreisen sprechen wir immer wieder vom Wandel, von der Energieanhebung, der Bewusstseinserweiterung, dem Wassermannzeitalter, vom Kreuz des fliegenden Phoenix, dem Ende des Kali-Yuga, … Namen haben wir viele, doch was genau bedeutet das alles, wenn man es mal ganz konkret auf unseren Alltag bezieht? Was konkret wird sich verändern? Es geht ja nicht darum, in höhere Sphären davon zu schweben, sondern die Energie zu verkörpern, sie ganz physisch und praktisch zu leben. Also was bewirkt dieser Wandel, was wir alle – auch die gänzlich unspirituellen Menschen - bemerken werden?
Die Antwort darauf finden wir, wenn wir uns unsere Gegenwart anschauen. Dort sehen wir nämlich sehr genau, was sich ändern muss! Auf den ersten Blick scheint es, als ob wir es mit viel zu vielen Problemen auf einmal zu tun haben und das wirkt einfach nur überwältigend.
Die Umwelt- und Klimakrise, nicht enden wollende, tiefe Konflikte und Kriege zwischen Völkern und Religionen, zunehmende Armut im harten Kontrast zu extremem Reichtum, anhaltende Fluchtbewegungen, Gewalt und Ausgrenzung in Bezug auf Glauben, Abstammung, Geschlecht, sexuelle Orientierung… Wir leben in einer Welt, die geprägt ist von Angst, Unterdrückung und Ausbeutung – gesellschaftlich und persönlich.
Wen wundert es da, dass wir uns nach einer „neuen Zeit“ sehen und auf einen Energieshift hoffen, der unsere Welt auf wundersame Weise zum Guten wendet. Aber ganz so wird es nicht sein. Der Wandel passiert uns nicht einfach, er geschieht durch uns, durch unser Handeln. Die Ahnen erzählen uns das seit Jahren in ihren Botschaften. Und vor allem erzählen sie uns das mit ganz praktischen, kleinen Beispielen aus ihren Leben und schenken uns so auch ein Gefühl für die Veränderungen über die Zeit. Sie machen es greifbar, wie wir den Wandel umsetzen können, wie wir die liebevolle Energie verkörpern und in der Welt verankern können.
Wir dürfen mit den Ahnenbotschaften beginnen zu arbeiten.
Im ersten Kontakt mit einer Botschaft fließt erst einmal die Energie, die immer darin enthalten ist. Die meisten LeserInnen spüren diese Energie im Herzen. Da entsteht eine Resonanz und vielleicht kommt durch die Schwingung etwas Bewegung, was zuvor wie erstarrt war. Vielleicht kommt etwas ins Fließen und zeigt sich sogar durch ein Tränchen im Augenwinkel.
So regen uns die Ahnenbotschaften an, unser Leben zu reflektieren. Vielleicht sehen wir Dinge in einem anderen Licht, vielleicht fallen uns Missstände auf, die wir gelernt haben auszublenden und vielleicht machen sie uns Mut, etwas anders zu machen als bisher.
Das ist das Potenzial, das ich bisher in den Ahnenbotschaften gesehen habe. Sie waren einzelne Impulse für mich, die verschiedene Menschen in verschiedenen Situationen vielleicht inspirieren und ermutigen, eine Kleinigkeit liebevoller zu betrachten, ja vielleicht sogar etwas achtsamer zu gestalten. Es brauchte seine Zeit, bis ich erkannte, dass da noch mehr ist.
Erst als ich anfing all unsere Krisen nicht mehr als einzelne Probleme zu betrachten, sondern mehr und mehr verstand, dass all diese Krisen Symptome und Auswirkungen einer zentralen Ursache sein könnten (für mich ist das inzwischen sehr eindeutig der Kapitalismus), änderte sich auch mein Blick auf die Ahnenbotschaften.
Plötzlich nahm ich sie wahr als konkrete Beispiele, wie wir mit den großen Herausforderungen in der Zeit des Wandels gut umgehen können.
Sie sind nicht einfach nur Lebensweisheiten unserer Ahnen, sie sind auf einer anderen Ebene auch Prophezeiungen, welche Herausforderungen uns erwarten und wie wir ihnen begegnen können.
Sie sind nicht beliebig von einzelnen Ahnen zu mir getragen worden, sondern eher eine in kleine Lektionen verpackte Anleitung, wie wir die Welt Schritt für Schritt verwandeln, indem wir anders denken, mehr fühlen und wieder in bewussten Gemeinschaften zusammenfinden – untereinander und mit der Natur um uns.
Sie sind wirklich Medizin für unsere Zeit!
Es sind immer wieder die Geschichten, die wir uns erzählen, die unsere Welt prägen. Und in diesen Botschaften erzählen uns unsere Ahnen durch bewusst gewählte Ausschnitte aus ihrer Welt, wie wir unsere Zukunft neu und liebevoll gestalten können. Sie erzählen uns, worauf es wirklich ankommt, was wichtig ist, woran wir uns erinnern dürfen...
Schließlich ist das doch immer wieder die Frage, die wir uns stellen: WIE genau soll das gehen? Vielleicht sind die Antworten längst in uns und wir dürfen sie nur als solche wahrnehmen. Unsere Ahnen flüstern sie uns unaufhörlich zu.
Und so möchte ich versuchen die Ahnenbotschaften nochmal neu zu teilen. Sie so zu sortieren, dass wir die Zusammenhänge klarer sehen und dass wir die Medizin in ihnen leichter erkennen. Und ich entwickle gerade eine Anleitung dazu, wie wir mit Ahnenbotschaften weiterarbeiten können. Mit denen die ich für uns erhalten habe, aber auch wie du in deinen ganz persönlichen Ahnenbotschaften die Medizin erkennst und sie für dich wirksam einsetzen kannst. Für mich geht es schon lange nicht mehr darum, dass wir die Ahnen heilen, sondern dass wir von ihnen lernen. Wir brauchen die Weisheit, die Medizin unserer Ahnen, um den dringend nötigen Wandel zu gestalten und zu verkörpern.








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