Das Kreuz des fliegenden Phoenix und das Ende des Kapitalismus
- Ilka Sventja Küster

- vor 2 Tagen
- 10 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 1 Tag
Schon im nächsten Jahr ändert sich laut Human Design die Hintergrundfrequenz für die gesamte Menschheit vom Kreuz der Planung hin zum Kreuz des schlafenden Phoenix. Viele HD Experten sagen auch, dass es dann zum Kreuz des fliegenden Phoenix wird. Seit fast 2 Jahren erforsche ich mit einer Gruppe von Frauen die Energien die der Phoenix uns bringt und immer wieder stoßen wir auf spannende Erkenntnisse. In diesem Beitrag erzähle ich von meiner neusten und wie ich finde, bisher spannendsten Erkenntnis.
Die Bedürfnisse des "zukünftigen Menschen" (Gene Key 19) und der Phoenix
Letztes Jahr habe ich eine Verbindung zwischen den Gene Keys des Phoenix und den psychologischen Grundbedürfnissen des Menschen erkannt. Dann habe ich da sehr lange gar nicht mehr dran gedacht und jetzt erscheint es mir wie die Basis für weitere Erkenntnisse. Also hole ich euch erstmal ab. Ich hatte die vier Gene Keys des Phoenix (20, 34, 55, 59) mit drei psychologischen Grundbedürfnissen aus der Selbstbestimmungstheorie nach Richard M. Ryan und Edward L. Deci in Zusammenhang gebracht:
Autonomie (Selbstbestimmung): Das Bedürfnis, das eigene Handeln als selbstgewählt und im Einklang mit den eigenen Werten zu erleben. Es handelt sich um ein Gefühl der Freiwilligkeit, nicht um völlige Unabhängigkeit.
Kompetenz (Wirksamkeit): Das Bedürfnis, sich fähig zu fühlen, Aufgaben erfolgreich zu bewältigen und Einfluss auf die Umgebung auszuüben
. Es beinhaltet die Weiterentwicklung eigener Fähigkeiten
Soziale Eingebundenheit (Verbundenheit/Bindung): Das Bedürfnis, sich anderen Menschen zugehörig zu fühlen, Beziehungen zu pflegen und sich um andere zu sorgen, während man selbst Unterstützung erfährt.
Es ließ sich nicht exakt übertragen, es gibt Überschneidungen, aber für mich waren alle enthalten. Das heißt, wir erfüllen auf der Ebene der Gaben alle unsere psychologischen Grundbedürfnisse.
20 Selbstsicherheit - Kompetenz
34 Stärke - Kompetenz & Autonomie
55 Freiheit - Autonomie
59 Intimität - Bindung
Letztes Jahr hatte ich noch ein wenig in Frage gestellt, ob das eine allgemeingültige Erkenntnis sein kann, wenn das Thema Bedürfnisse ja so sehr in meinem Lebenswerk, dem 19. Gene Key das Thema sind. Ich dachte, es ist vielleicht nur mein Blick auf den Phoenix. Doch jetzt fällt mir auf, dass der 19. Gene Key ja den Untertitel „Der zukünftige Mensch“ trägt und damit ist es nicht speziell mein Blick, es könnte auch der Blick des zukünftigen Menschen sein, der mit der Hintergrundenergie des Phoenix geboren wird.
Wie schon gesagt, ich habe das Thema dann wieder aus den Augen verloren.
Lass mich bloß mit Wirtschaft in Ruhe!
In meinem Ethnologiestudium habe ich mich dann in Wirtschaftethnologie und vielen anderen Seminaren immer wieder mit Kapitalismus beschäftigt. Nicht, dass mich das gefreut hätte. Überall wo Wirtschaft drauf steht, habe ich direkt Fluchtreflexe. Aber es gehörte nunmal zu meinem Studium dazu. Wirtschaft ist ein Teil des menschlichen Alltags. Aber ich war sicher, ich wurstel mich da knapp durch und dann schau ich mir das nie wieder an. Es gibt ja so viele andere und interessantere Themen. Das Universum hatte einen anderen Plan.
In dem Seminar sollte ich Wirtschaft von einer ganz neuen Seite betrachten lernen. Alles was ich hier bei uns in der Schule, in meinem BWL-Studium oder in der Zeitung dazu gelernt und gelesen hatte und was mir immer als "die ganze Welt der Wirtschaft" erschien, war nur Teil eines ziemlich extremen Auswuchses von Wirtschaft, dem Kapitalismus. Alle anderen Formen des Wirtschaftens wurden in meiner Welt zuvor immer als nicht funktionsfähig oder Entwicklunggsschritte hin zum Kapitalismus deklariert. Und wie so oft sprengte die Ethnologie mein Weltbild. Trotzdem - ich interessiere mich nicht für Wirtschaft! Aber die Texte die wir lasen wühlten mich echt auf. Alternative Wirtschaftssysteme und vorallem das häßliche Gesicht des Kapitalismus hinter der aufpolierten Maske, versetzen mich regelmäßig in Aufregung. Ich schiebe die Klausur noch immer vor mir her.
Ich wendete mich also anderen Themen zu, die mich deutlich mehr interessieren. Aber der Kapitalismus ließ sich nicht abschütteln. Im Seminar "Weltverstummen" ging es um die Klimakrise und ihre psychologischen Folgen - auch bekannt als Klimaangst - und ob wir Impulse zum Umgang damit in anderen Kulturen finden. Natürlich stießen wir auch hier in der Ursachenforschung auf den Kapitalismus. Hmpf. Dann las ich das Buch "Weniger ist mehr - Warum der Kapitalismus den Planeten zerstört und wir ohne Wachstum glücklicher sind" von Jason Hickel, das uns eine Kommilitonin sehr empfohlen hat in ihrem Referat über die Postwachstumsgesellschaft. Auf dem Klappentext heißt es:
"Jason Hickel rechnet mit dem Kapitalismus ab: Statt Wohlstand für alle hat unsere Art zu wirtschaften ein Leben voll künstlicher Verknappung, sozialer Ungerechtigkeit und massiver Umweltzerstörung hervorgebracht.
Hickel ist überzeugt: Wenn wir die Krisen unserer Zeit überleben wollen, müssen wir uns vom Kapitalismus befreien. Die Alternativen liegen dabei weder im Kommunismus noch im radikalen Verzicht. Ziel ist eine Wirtschaft, die zum Wohle aller agiert und unsere Lebensgrundlagen bewahrt. Hickel entwickelt konkrete Schritte für diese Transformation und liefert dabei einen bemerkenswerten Beitrag zu der Frage, wie Nachhaltigkeit sozial gerecht umgesetzt werden kann."
Und ich weiß nicht warum, aber dieses Buch drückte plötzlich all die richtigen Knöpfe in mir. Vielleicht waren die auch in den letzten 3 Semestern schon reichlich weich geklopft worden. So oder so, meine Abwehrmechanismen gaben nach und aus Aufgewühltheit und wütender Hilflosigkeit entwickelte sich das Bedürfnis aktiv zu werden. Schluss mit "Is halt so, kann man nichts machen", schluss mit Opfer sein. Es gibt Alternativen und es gibt Wege raus aus dem Kapitalismus. Ich hatte ja sogar einige schon im realen Leben gesehen. Die Solidarische Landwirtschaft Biotop Oberland zum Beispiel, bei denen ich meine erste Feldforschung machte (und ganz naiv dachte, dass ich zu Gemeinschaft forschen kann und den Wirtschaftteil ausblenden könnte - ähm, hüstel...). Es geht wirklich anders!
Kapitalismus basiert auf künstlicher Verknappung, absichtlich erzeugtem Mangel, obwohl genug Fülle für ein gutes Leben für alle Lebewesen da wäre. Mangel lässt uns mit unerfüllten Bedürfnissen zurück. Hier ist meine Brücke, zu den Gedanken vom letzten Jahr und wieder zum 19. Gene Key.
Der Schatten der Co-Abhängigkeit macht uns glauben, dass wir uns mit unseren Bedürfnissen von der Erfüllung durch andere abhängig sind. Kapitalismus lässt grüßen. Die Gabe der Feinfühligkeit macht uns die Bedürfnisse bewusst und wir erkennen, welche echt und bedeutsam sind und welche nicht. Wir lösen uns aus den unnötigen und ungesunden Abhängigkeiten, wir werden unabhängiger. Im Siddhi des Liebesopfers begeben wir uns dann bewusst in Beziehungen die von Liebe und Wertschätzung geprägt sind und einem höheren Wohl für alle dienen. Kapitalismus hat also tatsächlich voll viel mit meinem Lebenswerk zutun. Ob ich nun will oder nicht. Jason Hickel hat mir mit seinem Buch zum ersten Mal Hoffnung gemacht und Möglichkeiten gezeigt, an die ich glauben kann. Vor allem hat er ganz viele Themen in Bezug zum Kapitalsmus gesetzt, für die ich mich sehr interessiere und für die ich schon lange eintrete. Ich atme also tief durch und gebe meine Abwehr auf und lasse mich vom Universum weiter führen.
Kapitalismus und das Kreuz des fliegenden Phoenix
Als ich meinen Wiederstand aufgab, fielen mir die Verbindungen zum Kreuz des Phoenix sofort ins Auge. Halleluja! Es war die ganze Zeit schon da. Was ich an den Gene Keys so liebe sind die drei Frequenzebenen, denn sie schenken uns immer direkt Lösungen für unsere Probleme. Was auf der Schattenebene unüberwindbar und unlösbar erscheint, blüht auf der Ebene der Gaben überraschend auf und trägt wundervolle Möglichkeiten in sich.
Wie sehr sich die Gene Keys des Phoenix, die ich nun seit fast 2 Jahren intensiv erforsche, auf der Schattenebene so klar als Bausteine des Kapitalismus offenbaren, hat mich wirklich staunen lassen. Und ich mag euch das gerne zeigen, auch wenn es aufwühlend ist. Im Kontext der Gene Keys ist es für mich aber auch der "Beweis" dafür, dass wenn die Schatten Teil des Problems sind, die Gaben uns auch Lösungen zeigen!
Die Schattenfrequenzen des Phoenix
Gene Key 20: Oberflächlichkeit
Werbung ist das erste, was mir hierzu einfällt und soll hier nur ein Beispiel sein, es gibt definitiv noch andere Ausprägungen von Oberflächlichkeit im Kapitalismus. Werbung verführt uns zu schnellem Konsum und uns Bedürfnisse einredet, die wir gar nicht hatten. Die auch nur oberflächlic und für einen Moment existieren, bis wir gekauft haben, was die Werbung uns eingerdet hat und wir fühlen, dass es uns nichts bedeutet. Es befriedigt keins der Bedürfnisse, die darunter liegen. Wir werden ständig manipuliert, den neuesten Trends hinterher zu jagen, oberflächlich schicke, neue Sachen zu kaufen, die von minderwertiger Qualität sind und (absichtlich) nicht lang halten oder bei denen wir viel Geld nur für ein Marken-Label zahlen. In der Werbung wird uns auch dauerhaft suggeriert, dass wir nicht gut genug sind und dringend an uns arbeiten müssen oder wenigstens so tun müssen, als ob wir erfolgreich und schön wären. Werbung zerstört absichtlich unser Selbstwertgefühl und unsere Selbstsicherheit. Wir müssen uns anpassen und den Schein waren. Mit machen, was alle machen. Kaufen, was alle haben. Und nichts davon erfüllt unsere echten Bedürfnisse. Wir kleben nur Trostpflster drauf, die nicht lange halten.
Gene Key 34: Gewalt
Kapitalismus funktioniert nur durch Wachstum und die Schwelle bis zu der Wachstum auch Glücklich macht, haben wir längst überschritten. Wir sind gezwungen immer mehr zu arbeiten, immer schneller zu sein und immer weiter zu wachsen. Hier und heute sind alle Lebewesen auf der Erde und die Erde selbst Sklaven des Kapitals. Noch dazu wird der Kapitalismus wieder und wieder durch Gewalt am Laufen gehalten. Es begann mit Enteignungen, mit Kolonialisierung, es ging weiter mit der Ausbeutung der Erde, mit Kriegen, mit der Zerstörung des Klimas… Da ist immer ein Preis, der für kapitalistische Gewinne gezahlt werden muss, praktischer Weise nicht innerhalb des kapitalistischen Systems. Die Ressourcen, die man sich für die Gewinne aneignet, die man der Erde und den Menschen gewaltsam entreißt, werden immer aus der Gleichung herausgerechnet.
Gene Key 55: Opferdasein
Gerade schrieb ich schon von Versklavung. Alles, was nicht in den Gleichungen des Kapitalismus eingeht, sind seine Opfer. Der ausgelaugte Boden, die Tiere in der Massentierhaltung, der gerodete Regenwald, die verschmutzten Ozeane, „dritte Welt Länder“ (und ich nenne sie hier wirklich mal mit dem Titel, der sie direkt zu Opfern erklärt), Frauen (deren gigantische Arbeitsleistung außerhalb der Lohnarbeit überhaupt nicht eingerechnet wird, obwohl sie Lohnarbeit überhaupt erst ermöglicht!), unser aller Gesundheit, Beziehungen und Lebensgrundlagen…. Das ist sicher nicht alles. All das fällt dem Kapital zum Opfer. Und so lange wir Kapitalismus für die einzige Möglichkeit halten, zu wirtschaften, hat er leichtes Spiel mit uns. Er hält uns mit der Angst vor Mangel schön bei der Stange.
Gene Key 59: Unehrlichkeit
Das letzte Puzzleteilchen für den erfolgreichen Kapitalismus ist Unehrlichkeit. Wir werden in der Illusion gehalten, dass wir ja alle ein Stück vom Kuchen abbekommen, wenn die Wirtschaft weiterwächst. ÄH – nein! Das ist schlicht nicht wahr! Die Gewinne werden kaum verteilt, die werden zu Kapital angehäuft. Wir bekommen erzählt, dass der Kapitalismus uns mit den Innovationen ein bequemes Leben ermöglicht. ÄHM – auch nicht wahr! Der Kapitalismus unterdrückt sogar Innovationen, die großen Branchen das Wachstum erschweren würden. Werbung belügt uns den ganzen Tag. Greenwashing sind nichts als Lügen. Und wir machen uns selbst etwas vor, wenn wir denken, dass mit uns etwas nicht stimmt, wenn alle anderen in unserer Gesellschaft doch klarkommen und glücklich sind, nur wir selbst schaffen es irgendwie nicht. Auch das ist nicht wahr.
Die höheren Frequenzen des Phoenix
Ich bin echt fassungslos, wie sehr sich das alles auf der Schattenfrequenz zusammenfügt! Extremst fassungslos sogar! Und ich habe hier ja nur mal ein paar Beispiele herausgegriffen.
Das Gute ist aber, dass die Gene Keys auch höhere Frequenzen haben. Und ich bin überzeugt, dort finden wir die Antworten auf die Probleme die im Schatten so unlösbar scheinen. Auch hier habe ich nur meine spontanen ersten Gedanken erfasst und es gibt so viel mehr dazu zu entdecken.
Gene Key 20: Selbstsicherheit und Präsenz
Was brauche ich hier und jetzt wirklich? Wir klinken uns aus den Gefühlen von Angst und Unzulänglichkeit, die Werbung und Nachrichten in uns erzeugen. Im Bezug auf die Grundbedürfnisse habe ich letztes Jahr hier die Kompetenz gesehen, aber ich merke gerade, es ist auch Autonomie. Auf dieser Frequenz bin mir meiner Selbst sicher, ich bin mir sicher, wer ich bin und was ich kann, ich bin im hier und jetzt sicher. Wir lassen uns nicht mehr manipulieren irgendetwas im Außen nachzujagen und zu hoffen, dass es uns glücklich macht. Wir fühlen unsere wahren Bedürfnisse und erkennen, dass wir sie uns selbst erfüllen können, dass wir die Wahl haben unser Leben zu gestalten. Und wir erkennen, dass das was uns wirklich gut tut gar nicht zu kaufen ist. Momente der Stille in der Natur. Eine liebevolle Umarmung. Aufrichtige Anerkennung. Menschen die uns wirklich sehen und hören und sich Zeit für uns nehmen. Einfache Tätigkeiten des Alltags denen wir unsere volle Aufmerksamkeit und Liebe schenken werden hier zu erfüllenden Tätigkeiten.
Gene Key 34: Stärke und Würde
Hier geht es um Macht, die in Liebe und Wohlwollen ausgerichtet ist. Wir handeln nicht mehr wider unserer Gesundheit, gehen nicht krank zur Arbeit, machen keine Arbeit, die unserer Gesundheit oder der von anderen schadet. Wir lehnen Arbeit und Produkte ab, die auf Ausbeutung beruhen. Wir haben die innere Stärke gefunden, Gewalt mit Liebe zu begegnen. Nein danke zu Tierleid, nein danke, zu Umweltverschmutzung, nein danke, zu Produktionen in Niedriglohnländern, nein danke, zu Fastfashion und langen Lieferketten und -wegen, nein danke, zu kapitalistischen Großkonzernen, … All diesen Dingen entziehen wir durch die Macht der Verbraucher unsere Energie und vorallem unser Geld. Stattdessen kaufen wir nicht nur bio, regional und fair, sondern wir schaffen und stärken auch neue Strukturen jenseits der kapitalischen. Solidarische Landwirtschaften, genossenschaftlich organisierte Unternehmen, wir teilen Fähigkeiten miteinander, die es uns ermöglichen unsere Bedürfnisse selbst zu befriedigen und unabhängiger zu leben und unsere Umwelt zu schonen. Das schenkt und gleichzeitig auch wieder mehr Selbstsicherheit (20). So schön wie die Gaben sich hier wechselseitig bestärken. Und nicht zu vergessen: wir ermächtigen vor allem auch unsere Kinder! Auch hier werden unsere Grundbedürfnisse nach Autonomie und Kompetenz endlich wieder erfüllt!
Gene Key 55: doppelte Freiheit, das Tor der Fülle
Wir erheben uns aus der Opferenergie – denn mal im Ernst: Wir sind soooo viele! Der Kapitalismus kann auf der Ebene der Gaben seine Machtposition gar nicht erhalten. Wenn wir in unserer Selbstsicherheit und Stärke sind, lassen wir uns nicht mehr manipulieren. Wir kennen unsere wahren Bedürfnisse, wir haben die Fähigkeiten, sie auch selbst zu befriedigen. Wir geben unsere Energie nicht mehr in ausbeuterische Strukturen, weder in Form von Arbeit noch in Form von Geld. Wir sind keine Opfer des Kapitalismus mehr, wir erschaffen liebevolle, neue Strukturen, in denen Fülle und Freiheit für jeden wieder verfügbar sind. Und das ist ganz leicht ohne die Mehrkosten, die ein kapitalistisches System überhaupt erst erzeugt. Es kostet nämlich unglaublich viel Energie, den Mangel zu erzeugen, der alles am Laufen hält. Wieder erfüllen wir hier das Grundbedürfnis nach Autonomie.
Gene Key 59: Intimität und Transparenz
Jetzt kommt das Sahnehäubchen: Unser Grundbedürfnis nach Bindung. Es klingt in allen anderen Gaben des Phoenix eigentlich schon an und vielleicht besonders deutlich im 55. Wenn wir uns zu Gemeinschaften zusammenfinden, werden wir noch kraftvoller und es wird noch einfacher, die Frequenz zu halten, auf der der Kapitalismus überhaupt nicht existieren kann! Gemeinschaftliche Selbstversorgung, voneinander lernen und wissen teilen und an die nächsten Generationen weitergeben. Die täglichen Aufgaben des Alltags gemeinschaftlich erfüllen und auch Gemeinschaftsgüter wieder gemeinsam nutzen. Wir überwinden hier die Trennungen, die der Kapitalismus gezielt erschaffen hat, um uns künstlich im Mangel zu halten, die immer schon nur Illusionen, basierend auf Unehrlichkeiten waren. Hier schaffen wir Transparenz für die Fülle, die immer da ist.
Meine wichtigste Erkenntnis
Auf der Ebene der Gaben werden also unsere Grundbedürfnisse wieder erfüllt und allein das macht uns zu mächtigen Wesen. Aus der Perspektive sehe ich auch so viele Handlungsmöglichkeiten.
Es geht nicht darum, dass wir den Kapitalismus bekämpfen. Wir wenden uns einfach ab. Und das heißt nicht (und diesem Irrtum bin ich auch bis quasi gestern erlegen!!!), dass wir nicht wirtschaften und Geld verdienen dürfen, wenn wir den Kapitalismus beenden wollen.
Wirtschaft und Handel existieren schon so viel länger als der Kapitalismus und nichts davon hat jemals die Erde zerstört oder ihre Lebewesen dauerhaft versklavt und ausgebeutet. Weil das immer ein Wirtschaften war, das rund um das Wohlergehen der Menschen und der Umwelt organisiert war und alle Ressourcen, die einflossen auch wertgeschätzt wurden. Weil das Geld als Tauschmittel immer einen realen Gegenwert hatte.
Für mich ist das eine ganz wichtige Erkenntnis. Es gibt eine gesunde Form von Wirtschaft und ich muss mich nicht vom Geld abwenden, um mich vom Kapitalismus abzuwenden. Der Phoenix zeigt uns den Weg!








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