Mein Weg und der Weg unserer Ahnen
- Ilka Sventja Küster

- vor 5 Stunden
- 4 Min. Lesezeit
Die Neuausrichtung, die ich in meinem Blogbeitrag "2026: Mein Platz in der Welt - ich komme!" am 5. Januar 2026 veröffentlicht habe, reift weiter heran und wird konkreter.
Spannenderweise am 5. Februar wachte ich mit einem Satz aus meinen Träumen auf, der für mich tatsächlich alles sagt, was es über mich und meine Lebensaufgabe zu sagen gibt: "Ich forsche und schreibe Bücher über unsere verlorenen Verbindungen und wie wir sie wieder aufbauen können." Jedes Wort darin erzählt eine ganze Geschichte über meine Erfahrungen, meine Fähigkeiten, über meine Werte und was mich motviert und antreibt in allem was ich tue und auch über meinen Weg, meine Vision, das was noch vor mir liegt. Ich habe ich andeutungsweise in diesem Bild für mich notiert.

Niemals hätte ich gedacht, dass es möglich ist, meine Lebensaufgabe allumfassend in einen Satz zu packen, doch da ist er nun. Glasklar, motivierend und ermutigend.
In den kommenden Tagen zeigte sich dann ein wirklich großes Thema, das uns definitiv viele unserer Verbindungen gekostet hat: der Kapitalismus. Auch dazu habe ich schon einen Blogbeitrag geschrieben: Das Kreuz des fliegenden Phoenix und das Ende des Kapitalismus. Und ich spüre sehr, wie es zu meiner Lebensaufgabe gehört, bin ich doch immer auf der Suche nach dem Ursprung der Probleme.
Vom 20.-22.2.2026 war ich dann bei Regina zum Präsenzwochenende von Freyas Lied. Das war so berührend und kraftvoll und der Same, den ich als nächstes in die Welt bringen darf, hat sich noch klarer aus meiner Lebensaufgabe heraus gezeigt.
Wir haben uns ganz im Sinne von Skywoman, die eine Welt in ihre Existenz tanzte, im Tanz verbunden mit allen Frauen dieser Welt und unserer gemeinsamen Vision einer liebevollen, friedlichen Zukunft, in der die Fülle unserer Mutter Erde wieder für alle Lebewesen da ist.
Und aus diesem Tanz heraus, war mein Same dann "Ich schreibe unsere Geschichte(n) neu, ausgerichtet auf eine Zukunft in liebevoller Verbindung."
In der darauffolgenden Trancereise kam dann wie von meinem zukünftigen Ich folgende Botschaft dazu:
"Mein Tag ist voller Wärme und Geborgenheit, wenn ich schreibe. Alles was ich gesehen und erlebt habe richtet sich aus in Liebe und formt sich mühelos in Worten, die Herzen öffnen.
Es ist ein weicher Prozess und so sitze ich bequem und lasse fließen - meine Gedanken und Erinnerungen auf der einen Seite - meine Gefühle und Ausrichtung auf der anderen - und spüre wie sie sich zu etwas Neuem verweben.
Ich kann die Geschichten schmecken und riechen, ich schreibe wie ich koche. Vollstens vertraut mit edem einzelnen Gemüse, Gewürz und Kraut. Vollstens vertraut mit dem Prozess der Alchemie der stattfindet und Einzelteile untrennbar zu etwas einzigartigem Neuen verbindet. Ich fühle beim Schreiben wie es am Ende schmecken wird. Wie es am Ende nähren wird - unsere Herzen und unsere Seelen. Ich fühle wie es werden möchte. Sanft und überraschend, würzig und wärmend. Sättigend.
Ich sitze da in tiefem Frieden und webe Worte, die ehren was war, die Dankbarkeit in sich tragen und die Mut und Zuversicht wecken. Vertrauen schenken in das was kommt, weil so klar wird, dass da ein Weg ist, den wir gekommen sind und das dieser Weg immer schon ein Ziel hatte und wir ihn einfach weitergehen dürfen.
Ich liebe diesen ruhigen Phasen genauso wie die Phasen es Entdeckens und Lernens. Ich liebe meinen Rhythmus des Tuns. Es ist ein so großes Geschenk für mich sehen zu dürfen, wie alles zusammenkommt und sich so leicht zu etwas verindet, was wir neue Welt nennen. All die alten verbindungen, all die neuen Entwicklungen in Liebe verbunden. Ausgerichtet auf das höchste Wohl.
Manchmal schreibe ich ohne zu merken, wie sich die Vision von ganz allein darin entfaltet. Sichtbar und fühlbar wird für jeden, der das lesen wird. Ganz leicht. Ganz klar. Ganz und ggar ohne jeden Zweifel. Ich weiß, dass alles zusammenkommt. Mit Gewissheit."
Und während ich das schrieb, hatte ich wirklich wie goldene Energieflüsse vor meinem inneren Auge, als ob ich beobachten könnte, wie sich das Neue aus der Essenz des Alten webt. Es fühlte sich an, als ob das was war in seiner Essenz ein Beweis dafür wäre, dass alles gut wird. Als wäre die Botschaft, dass wir alle Lektionen erhalten haben, die nötig sind um friedlich und liebevoll in Gemeinschaft mit allen Lebewesen auf der Welt zu leben. Als ob alles was jetzt noch fehlt die klare Ausrichtung in Liebe wäre, damit der Schöpfungsimpuls für diese neue Welt uns den Weg dorthin zeigen kann. Den Weg, den wir die ganze Zeit schon gehen. Den Weg vom dem unsere Ahnen uns erzählen.
Gefühlt ist genau das meine erste Geschichte, die ich neu erzählen darf. Die Geschichte von unserem Weg, den wir gekommen sind und dessen Ausrichtung schon immer klar war. Auch wenn sie für eine gewisse Zeit vergessen ging. Aber der Weg selbst erinnert uns. Unsere Ahnen erinnern uns. Sobald sich der Schleier der Angst lüftet - und das ist genau das, was gerade passiert - sehen wir den Weg wieder. Wir erkennen woher wir gekommen sind und wohin wir immer schon gehen wollten als Menschheit und als nicht-nur-menschliche Lebensgemeinschaft der Erde. Dennoch erschaffen wir diesen Weg und sein Ziel erst mit jedem Schritt den wir in bewusster Ausrichtung darauf weiter gehen.
Und dann entstand ein Lied für uns über diesen Weg. Ein Lied, das mir Mut macht und Vertrauen schenkt. Und nicht nur mir. Es ist unser aller Weg und unser aller Lied. EIn Geschenk von unseren Ahnen, die den Weg schon vor uns gingen mit diesem Lied im Herzen. Seitdem geht es mir gar nicht mehr aus dem Kopf.
Die weisesten unter unseren Ahnen wussten, dass sie ihre Nachfahren in diese neblige Zeit des Vergessens schicken werden. Und dass das ebenso Teil des Weges ist, wie dass wir uns ab einem bestimmten Punkt wieder erinnern werden. Und heute wir wissen, dass wir unsere Nachfahren in die Zeit des Umbruchs und der Unsicherheit senden. Doch was wir ihnen dafür jetzt wieder mitgeben dürfen, ist die Erinnerung, die zurückkehrt, an die liebevolle Ausrichtung und die Verbundenheit auf dem Weg.
Und wie zum Beweis, fiel mir die Tage ein Bild in die Hände, das ich vor ca. drei oder vier Jahren gezeichnet hatte. Ich wollte damals meine Perlsequenz in den Gene Keys besser verstehen können. Vorallem, wie die einzelnen Gene Keys darin zusammenspielen.

Und vor dem Hintergrund meiner neuen Erkenntnisse, kann ich es endlich richtig (be)greifen. Jetzt macht alles Sinn und das haut mich echt um!
Fehlt nur noch eine Kleinigkeit ;) Ich darf es auch tun!








Kommentare