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Wenn sich das Ahnenhotel verwandelt

  • Autorenbild: Ilka Sventja Küster
    Ilka Sventja Küster
  • 15. Nov.
  • 8 Min. Lesezeit

Oft werde ich im Ahnenhotel-Kurs gefragt, ob das Ahnenhotel immer gleich bleibt. Und ich antworte oft mit "in der Regel ja, ABER..."


Das Ahnenhotel zeigt uns nicht nur die Energien unserer Ahnen sondern spiegelt auch unsere persönliche Entwicklung. Das hängt sicher damit zusammen, dass wir ja auch mehr und mehr die Gaben unserer Ahnenlinien ins fließen bringen und in uns integrieren.

Mein Ahnenhotel war zu Beginn ein englischer Landsitz. Dann folgte - ich weiß nicht mehr genau wann, so circa nach einem Jahr - eine Transformation. Ich bekam eine magische weiße Tropfsteinhöhle in der sich mein Ahnenhotel befand. Damals war ich mir einer "Umbauphase" bewusst, in mir selbst und in meinem Hotel. Und die Tropfsteinhöhle war so viel mehr meins.


Gestern zeigte mir mein Ahnenhotel zum zweiten Mal ein neues Gesicht. Und diesemal kam es völlig überraschend. Wobei ich nicht abstreiten kann, dass ich den ganzen Sommer schon in einem Transformationsprozess war. Nur hab ich überhaupt nicht an mein Ahnenhotel gedacht. Schließlich war es nun schon einige Jahre gleich.


Hier ist die Geschichte von meinem ersten Besuch nach der überraschenden Transformation.


Ein überraschendes Shuttle

Ich hatte gestern Abend im Bett noch den Impuls ins Ahnenhotel zu gehen. Also verband und reinigte ich mich, betrat meinen Herzraum und rief mein Shuttle. Und da kam die erste Überraschung. Der Ara holte mich ab, der mich die letztes Monde im Jahresorakel schon begleitet hatte. Seit Jahren fliege ich auf einem Raben zum Ahnenhotel. "Was machst DU hier? Ich will ins Ahnenhotel." frage ich ihn verwirrt. "Genau da bringe ich dich hin." sagt er ungerührt und ich steige auf. Wir fliegen den gewohnten Weg und trotzdem ist alles anders. Ich sehe mein Ahnenhotel von oben. Die riesigen Glaskuppeln im Wald, die Tageslicht in die darunterliegenden Höhlen meines Hotel leiten. Aber der Wald hat sich verändert. Der sieht viel tropischer aus. Der Ara fliegt ein paar extra Runden mit mir, damit ich mir alles anschauen kann. Was ist hier passiert? Warum ist das anders?

 

Mein Ahnenhotel hat sich bisher einmal transformiert. Da wurde aus einem englischen Landsitz diese Höhlenlandschaft mit den Glaskuppeln. Im inneren wurden die öffentlichen Bereiche zu Tropfsteinhöhlen und es gab magische Indoor Wasserfälle und Quellen und Seen. Ein echtes Upgrade. Seit Jahren hat sich daran nichts geändert. Jetzt ist die Landschaft plötzlich tropisch und der Ara holt mich ab.

 

Das neue Foyer


Er setzt mich dann vor dem Eingang ab und ich spüre die nächste Veränderung. Die Tür ist viel größer als zuvor. Ich bin ja ein Winzling vor dem Eingangsportal. Dennoch kann die die Torflügel leicht öffnen und trete ein. Die gewohnten Treppenstufen nach unten. Über mir die Eingangskuppel. Das aus dem Nichts auftauchende lange, wallende Kleid, das ich plötzlich trage. Das kenne ich. Aber der Blick nach unten zeigt mir ein neues Bild. Dunkler. Magischer. Als ich mich an das schummrige Licht gewöhnt habe sehe ich, dass sich das komplette Foyer in einer riesigen Amethystdruse befindet. Die Halle ist von Fackeln und Kerzen erleuchtet, die von den dunkellila Kristallspitzen reflektiert werden.


Die Rezeption aus dunklem Holz erinnert mich an die im ersten Hotel damals. Mit der staunenden Frage "Was ist denn hier passiert?" wende ich mich an den Rezeptionisten, den ich zuvor nie wirklich klar gesehen habe. Diesen sehe ich glasklar. Dunkle Haut und orange Augen und ein Charisma, dass mich umhaut. Er trägt eine lila-rötlich schimmernde Uniform. Extrem stylisch und dann beugt er sich zu mir über die Theke um in ganz vertraulichen Ton mit mir zu sprechen, als wären wir die engsten Vertrauten. Und ich weiß plötzlich, dass er schon immer mein Rezeptionist war. Seine tiefe, ruhige Stimme ist mir sehr vertraut. "Dein Feuer ist erwacht" sagt er, ganz lapidar, als wäre das selbstverständlich und offensichtlich. "Dafür war es längst Zeit, meine Liebe. Jetzt beginnt die Feuerphase." Ich bin irritiert. Feuerphase? "Ich glaube ich brauche eine Tour. Kann mich bitte jemand herumführen?"

 

Und dann ist mein Broomservice da und ich weiß, sie braucht einen neuen Titel. Sie ist eine Hausdame, die alles im Griff hat. Optisch ist sie das weibliche Gegenstück zu meinem Rezeptionisten. Ebenfalls dunkle Haut, aber eher pinke Augen. Sie trägt ein langes Kleid aus einem seidig glänzenden Stoff in dunkellila und Farbverläufen ins Pink verzieht mit wunderschönen Ornamenten. Der Kragen des Kleides ist hoch aufgestellt und verleiht ihr etwas sehr Herrschaftliches. Sie trägt einen Zauberstab bei sich.

 

Ich staune. Nicht nur, weil sich so viel verändert hat, sondern auch weil ich so viel so klar sehen kann.


Der transformierte Speisesaal

 

Dann beginnen wir die Tour. Ich bemerke, dass mein Kleid ihrem ganz ähnlich ist. Wir sehen aus wie… - Magierinnen kommt es mir plötzlich in den Kopf. Wir beginnen die Tour ganz klassisch im Speisesaal. Durch die Glaskuppel darüber fällt Tageslicht in den Bereich. Ergänzend sind auch hier an den Wänden Feuer. In schmalen Schächten an der Wand, die mit Glas abgeschlossen sind brennt es vom Boden bis zur Decke. Wo zuvor der Wasserfall war, fließt jetzt Lava. Die Wände sind nicht mehr aus weißem Tropfstein sondern aus schwarzem Lavastein. Tropische Pflanzen mit roten Blüten wachsen in Hochbeten. Schmetterlinge und bunte Vögel fliegen weiter oben durch den Raum. An den Wänden sind weiterhin die offenen Flure zu den Zimmern. An den Geländern wachsen wundervolle Blumen. Ich kriege den Mund nicht mehr zu.

 

Die Aufteilung des Raumes hat sich nicht verändert und er war auch als Tropfsteinhöhle mit dem Element Wasser einfach nur atemberaubend schön. Aber hier fließt eine ganz andere Energie. Was vorher weich und zart war ist jetzt klar und mächtig. Ich spüre wie das Hotel mir eine ungekannte Handlungsmacht schenkt, einen klaren Willen und Selbstsicherheit, die über Mut hinaus geht. Wow.


Die verwandelte Bibliothek

 

"Ich möchte die Bibliothek sehen" sage ich zu meiner Hausdame und sie nickt. Sie öffnet sich ein gigantisches, schwarzes Portal durch die Berührung mit ihrem Zauberstab. Alle Durchgänge und Türen sind hier so groß. Noch weiß ich nicht warum, aber die Erklärung soll nicht mehr lange auf sich warten lassen.

 

Mir entfährt ein Laut der Überraschung als wir die Bibliothek betreten. Die altehrwürden Bücherregale sind noch da. Aber auch hier sind die Wände aus Lavagestein. Es gibt ein großes Fenster in eine Art Innenhof, voller tropischer Pflanzen. Dort sehe ich aber auch Wasser und eine Tür hinaus. Es ist nicht alles Feuer in meinem Hotel, stelle ich erleichtert fest. Draußen regnet es - gefühlt immer. Da ist ein kleiner Teich, ein Bächlein und an der Wand auch eine eingefasste Quelle. Alle Formen von Süßwasser, denke ich. Dann gehen wir wieder hinein. Und jetzt fällt mein Blick auf einen ganz neuen Bereich in meiner Bibliothek. Ein alchemistisches Labor! Ein großer Herd an der Seite, ein großer Kessel über einem Feuer in der Mitte. Endlose Regale mit Kräutern, Essenzen, Zutaten und Werkzeugen. Und in mir spüre ich eine solche Begeisterung. Hier kann ich arbeiten! Und ich lege zu meiner Überraschung sofort los. Total zielsicher wähle ich verschiedene Zutaten aus dem Regal und gebe sie in den Kessel. Ich rühre durch die Bewegung meines Zauberstabes. Und dann beginne ich ganz normale Lebensmittel dort hineinzugeben und eine Suppe daraus zu kochen. Ich probiere und bin glücklich. Gleich esse ich selbst eine Schale davon. Meiner Hausdame gebe ich die Anweisung, dass alle meine Ahnen die Not gelitten haben, von dieser Suppe bekommen sollen. Alle. "Es ist ein magischer Kessel, richtig? Der immer so viel enthält wie gebraucht wird?" frage ich die Hausdame und sie nickt und veranlasst alles.


Das ist kein Garten mehr!

 

Voller Elan möchte ich nun in den Garten. Und auch dort überrascht mich die Verwandlung. Urwald empfängt mich. Aber nicht der tropische, sondern der Urwald im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Wald wie es ihn heute nicht mehr gibt. Mit Bäumen so riesig, dass ich wieder nur da stehe und staune. Ich habe solche Bäume schon einmal gesehen in einer Trancereise. Baumgiganten, die einst auf der Erde zuhause waren und es auch eines Tages wieder sein werden. Ich empfinde eine so große Liebe für sie. Der Wald ist neblig und feucht. Wir sind in einem großen Tal. Ein Fluss durchzieht es und in dem Fluss befindet sich eine mandelförmige  Insel mit einer Quelle, die geformt ist wie eine Vulva. Ein unglaublich heiliger Ort. Ich habe Tränen in den Augen. Das ist alles viel zu groß um es zu erkunden und da kommt mein Ara geflogen und wir verschaffen uns gemeinsam einen kleinen Überblick. Dann geht’s zurück nach drinnen. Die Hausdame erwartet mich.

 

Drachen?


"Wann ist das alles passiert? Und warum?" frage ich sie, weil ich wirklich nicht mehr aus dem Staunen heraus komme. "Als du soweit warst, ging es ganz schnell." antwortet sie und irgendwie fällt mir nicht auf, dass es gar keine Antwort ist. Dann begegnen wir einem Drachen. Ich hatte zuvor schon einen unter meinem Ahnenhotel leben, in einer eigenen Höhle. Doch dieser spaziert hier ganz selbstverständlich herum, weil hier ja jetzt auch genug Platz ist. Er grüßt uns freundlich und geht seiner Wege. Was aber bei dieser Begegnung mit meiner Hausdame passierte, hatte ich nicht erwartet. Sie bekommt plötzlich einen Drachenkopf mit fein schimmernden lila-pinken Schuppen und ich sehe einen Schwanz unter ihrem Kleid herauswachsen. Dann schüttelt sie sich und nimmt wieder ihre menschliche Gestalt an. "Entschuldigung" sagt sie trocken. "Du bist ein Drache" entfährt es mir und sie zwinkert mir mit ihrem pinken Auge zu und sagt "Natürlich". Ach so. Natürlich. Und da weiß ich, dass mein Rezeptionist auch einer ist. Das erklärt diese majestätische Aura, die die beiden haben. Hui.  


Wir gehen zurück zur Rezeption und mit einem Zwinkern zeigt sich mein Rezeptionist nun in seiner vollen und riesigen Drachengestalt und mir geht so das Herz auf. Ich weiß, dass ich ihn liebe, schon viele, viele Leben lang. Wow. Was bitte passiert hier?Ich frage nach dem Teil meines Hotel, in dem bisher die spirituellen Ahnen zu finden waren. "Das gibt es nicht mehr, jetzt ist alles miteinander verschmolzen." bekomme ich als Antwort. Dann möchte ich meinen Seelenraum sehen. Dort wo ich die Zugänge zu meinen acht Urgroßelternlinien habe. Und mir kommt der Gedanke "Liegt es daran, dass ich meine 8 großen Gaben jetzt kenne?" aber ich bekomme nicht mehr als ein Schulterzucken. Auch dieser Raum ist gewachsen. Die Wände Lavagestein. Die Aufteilung ist aber ebenfalls geblieben.


Ein heilsamer Abschluss


Ich bin erschöpft, merke ich. Drifte ab. Kann den Fokus nicht mehr halten. "Ich glaube es ist Zeit zu gehen" sagt meine Hausdame. Ich nicke. Aber dann fallen mit ständig neue Sachen ein, die ich noch sehen will. "Nicht mehr heute. Aber eins kann ich dir noch anbieten." Wir verlassen den Seelenraum und gehen durch die Rezeption in eine andere Höhle. Hier ist ein seltsames Ding in der Mitte. Es sieht aus wie ein geschlossenes Blatt einer großen Venusfliegenfalle. Aus dem feinen Spalt dringt pulsierendes violettes Licht. Manchmal läuft es auch hin und her. Meine Hausdame berührt das Ding mit dem Zauberstab und es öffnet sich. Innen ist es voller Amethyst. "Leg dich dort hinein für die Nacht. Du hast deine Transformation noch nicht ganz abgeschlossen. Das wird dir helfen, dich zu erholen und den Prozess zur vervollständigen." Ich folge ihrer Einladung und die Hülle schließt sich um mich herum. Noch immer würde ich gerne so viel mehr sehen und verstehen und ich rufe immer wieder nach draußen "Kann ich noch kurz meine Uroma besuchen?" oder "Kann ich noch mal kurz in den Garten?" und auch "Darf ich noch erfahren, was eigentlich passiert ist?" und "Gibt es noch andere Steine als Lava und Amethyst hier unten?" Da kommen noch viele "Kann ich nur kurz… und darf ich noch..." bevor ich Ruhe finde und mich hingebe. Heute nicht mehr. Na gut, aber morgen!


Die Verbindung zu meinem Jahresorakelbild


Das Verrückte ist, dass es total viele Parallelen zum meinem neuen Jahresorakelbild gibt. Dabei sind die Monde ja noch gar nicht dran. Trotzdem fließt das hier alles schon ein. Es ist als ob auch mein Ahnenhotel sich ausgerichtet hätte, mich best möglich auf diesem Weg zu unterstützen. Und andersherum als hätte das Bild die Energien der Zukunft in meinem Ahnenhotel als erstes manifestiert. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus.

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Ahnenbotschafterin, Hexe und Erfinderin des magischen Ahnenhotels.

 

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