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  • AutorenbildIlka Sventja Küster

Es ist (noch) nicht normal, die Ahnen zu besuchen und von ihnen zu lernen

Fast hätte ich es vergessen... Nein, das stimmt eigentlich nicht. Nicht vergessen. Es ist so normal geworden, dass ich es übersehen habe. Wie so oft, wenn etwas normal ist und man es in der Kategorie "selbstverständlich" einsortiert.


Ich ging mit Eva Finkenstädt gemütlich an der Lahn spazieren bei strahlendem Sonnenschein. Ich war sie in Marburg besuchen, um mich in ihrer Schreibstube zurück zu ziehen und an meinen Buch über das Ahnenhotel weiterzuschreiben. In den Pausen besuchten wir einigen Orte, die in ihren wundervollen Romanen "Das Erbe der Füchsin" und "Helden der Erde" einen Schauplatz boten. Und klar unterhielten wir uns unterwegs über die Ahnen, den Eva ist schon ein paar Jahre mit mir unterwegs.

Eva Finkenstädt und ich auf der sprechenden Wiese aus "Helden der Erde"

Sie hat mir nochmal die Augen dafür geöffnet: Es ist nicht normal, die eigenen Ahnen zu besuchen. Es ist nicht normal, mit ihnen zu reden. Es ist nicht normal sie kennenzulernen. Es ist nicht normal von ihnen zu lernen. Es ist nicht normal! Überhaupt nicht normal!


Mit all den wundervollen Erfahrungen, die wir inzwischen mit den Ahnen gemacht haben, total unverständlich. Nicht unbedingt unverständlich für deinen Steuerberater oder deine Zahnarzthelferin, aber unverständlich für Menschen die auch auf ihrem spirituellen Weg sind. Schließlich haben wir alle Ahnen! Jeder einzelne von uns!


Die Schamanen besuchen ihre Ahnen, oder?

Eva tummelt sich auch in schamanischen Kreisen und berichtete mir erneut dass es selbst dort nicht normal ist, in so einem persönlichen und lebendigen Kontakt mit den Ahnen zu sein, wie wir es praktizieren. Das habe ich auch schon von anderen gehört und eherlich gesagt, macht mich das wirklich ein bißchen fassungslos!



Schamane (Canva)

Da werden Ahnen angerufen, da werden große Zeremonien abgehalten, da wird ihr Segen und ihre Unterstützung erbeten. Ja, das schon. Aber auf einer eher generischen Ebene. So wie man eben auch Engel oder Gott anrufen würde. Mir fehlt da die persönliche Verbindung.

Da wird nicht ein Ahne um eine konkrete Unterstützung gebeten, wie ich damals meine Vorfahrin Margreta gebeten habe, mir ihr Hexenwissen weiterzugeben.


"Die Ahnen" sind in vielen Bereichen oftmals eher eine kollektive Energie. Da wird gar nicht so sehr ins Detail gegangen. Außer vielleicht wenn Heilungen gemacht werden, die sich klar auf eine Person beziehen, aber auch ohne sich groß kennenzulernen und später im Kontakt zu sein.


Ein Spagat zwischen den Welten


Ich muss vielleicht dazu sagen, wir sprechen hier von Schamanen in Deutschland. Und ich glaube das macht einen Unterschied, ob ein Schamane in seiner Kultur, in seinem Volk und in Verbindung mit seinen Ahnen aufgewachsen ist, oder nicht. Die Schamanen oder schamanisch Praktizierenden in Deutschland haben schamanische Methoden erlernt und können damit mit der Anderswelt in Kontakt gehen und auch in der Unterwelt die Ahnen besuchen. Und unter dem Strich sind sie in einer Kultur aufgewachsen, die dem nicht offen gegenübersteht. Gerade hier in Deutschland liegt der 2. Weltkrieg und die NS-Zeit wie ein tiefer, tiefer Graben zwischen uns und unseren Ahnen. Und ich wage jetzt mal die These, dass die meisten Menschen gar nicht wirklich wissen wollen, was unsere Vorfahren damals dachten, erlebten und vor allem taten oder nicht taten.


Kein Wunder, dass sich dann alles immer wieder um Heilung dreht, wenn wir nur diesen Graben vor uns sehen. Kein Wunder, dass dann so gerne auch Platzheilungen gemacht werden. Die ja nebenbei bemerkt auch auf der kollektiven Ebene bleiben und weniger persönlich sind.


Alles, was uns wieder mit unseren Ahnen vereint ist wertvoll!


Ich finde grundsätzlich alles was gemacht wird, damit wir wieder in den Kontakt zu unseren Ahnen finden, großartig und unterstützenswert. Ich will nicht, dass das hier so klingt, als würde ich das nicht wertschätzen und gut finden, was die Schamanen in Deutschland tun. Es ist mega wertvoll für uns alle. Es ist auch wertvoll, sich Methoden aus anderen Kulturen zu leihen, weil wir unsere verloren glauben.

Maori Ältester Toroa Aperahama

Im Blogbeitrag "Die tiefe Wunder der Trennung von unseren Ahnen" schreibe ich von meinen ersten Haka und der Begenung mit dem Maori Ältesten Toroa Aperahama. Dieses Workshop Wochenende hat mir so sehr ins Bewusstsein geholt, wie schmerzhaft es tatsächlich ist, ohne seine Ahnen zu leben. Ein unbewusster Schmerz, den wir wirklich heilen dürfen.


Darum habe ich das dringende Bedürfnis tiefer zu tauchen. Mein Herzenswunsch ist es, dass jeder von uns wieder im Kontakt mit seinen eigenen Ahnen ist. Denn ich glaube so schließen wir den Graben. Aber nicht jeder fühlt sich zum Schamanen berufen. Wir brauchen auch kein Räucherwerk und Trommeln dazu, um unsere Ahnen kennezulernen. Wir tragen unsere Ahnen in uns. Wir haben es nur vergessen.


Wir können von unseren Ahnen lernen!


Das Lernen von den eigenen Ahnen empfinde ich tatsächlich als einen ganz wichtigen und wertvollen Aspekt! Besonders schön sich da immer wieder die Ahnenbotschaften, die ich immer zum Neumond in meinem Newsletter verschicke. Da wird ganz oft altes Wissen weitergegeben, dass wir mehr oder weniger vergessen haben. Un dich glaube diese Botschaften berühren uns deshalb immer so sehr in unseren Herzen, weil wir uns erinnern.


Eva erzählte, es gibt es Schamanen die sehr traurig sind, dass unser europäisches indigenes Wissen nicht mehr weitergegeben wurde und verloren ist.


Ich habe irgendwann herausgefunden, dass ich bin in einer alten Hexenlinie geboren und habe auch keine Überlieferungen durch meine lebenden Familienanghörigen mehr bekommen. Da war nicht einmal mehr das Bewusstsein, dass uns die Magie im Blut liegt. Über meine erste Begegnung mit meiner wundervollen Hexen-Ahnin habe ich auch einen Blogbeitrag geschrieben: "Mein erster Ahnenkontakt" Später habe ich von Margreta Vieles gelernt. Nicht unbedingt mit dem Verstand. Da gibt es andere Wege. Sie hat mir dann einfach ihr Wissen oder ihre Fähigkeiten zur Verfügung gestellt. Seelensprache habe ich von ihr zum ersten Mal gehört, noch lange bevor ich begriff, was das ist. Und es hat mich völlig fasziniert. So sehr, dass ich mir wünschte, auch diese magische Sprache sprechen zu können und heute kann ich das auch.


Altes Wissen geht niemals verloren!


Ich habe also obwohl da nichts mehr unter Lebenden weitergegeben wurde, dort anknüpfen können, wo alles noch da war. Für mich bedeutet das, es ist überhaupt nichts verloren! Es kann gar nicht verloren gehen. Wir dürfen nur neue Wege finden, wieder an dieses alte Wissen in unseren Ahnenlinien anzuknüpfen.


Statt das alte Wissen aus anderen Kulturen quasi zu importieren, könnten wir also auch den Weg über unsere Ahnen nehmen und dort aus erster Hand lernen. Scheinbar ist die Idee noch nicht so weit verbreitet. Jedenfalls nicht unter den Schamanen, die Eva so kennt.


Das wäre für mich ein wundervoller Weg. Wir erlernen Techniken und Methoden, welcher Art und aus welcher Kultur auch immer, die uns den Weg zu unseren eigenen Ahnen öffnen und dann lernen wir von ihnen. Lassen uns dabei unterstützen, die Erinnerungen, die in unserer DNA geschrieben steht, die tief in unserem Unterbewusstsein schlummert, wieder ans Licht zu holen.


Erinnerungen an ein liebevolles Miteinander mit Mutter Erde und allen Lebewesen. Erinnerungen an einen achtsamen Umgang mit der Natur. Erinnerungen an die Verbundenheit aller Menschen. Erinnerungen an die Verbindung mit feinstofflichen Wesen, die ebenfalls auf der Erde leben. Erinnerungen an unsere Ahnen aus den Sternen.


Luzide Träumer gehen diesen Weg


Jedenfalls, wenn ich das höre, was Britta Weinbrandt aus ihrer Traumlehrer Ausbildung bei Robert Moss erzählt. Träumer scheinen da kreativer, offener und neugieriger ihre Grenzen auszudehnen. Sie besuchen auch mit Neugier und Leichtigkeit ihre Ahnen in ihren Träumen. Diese spielerische Qualität wünsche ich mir noch viel mehr! Die darf normal werden!


Grandmother SaSa

Träumen ist ja durchaus auch eine Fähigkeit oder Methode, die in vielen indigenen Kulturen einen hohen Stellenwert genießt. Grandmother Sasa ist zum Beispiel eine schamanische Träumerin. In unserer Kultur wird es oft als nächtliches Sortieren unseres Verstandes abgetan. Aber das ist ja nicht alles was da passiert.


In Träumen passieren oft schon von ganz allein skurile Dinge , auf die unser wacher Verstand gar nicht kommen würde. Vielleicht kommt daher die kreative Offenheit der Träumer. Zu Beginn nimmt man seine Träume ja erstmal wahr. Wenn ich aus diesen Traumerlebnissen, das Gefühl gewinne, dass im Traum einfach alles möglich ist, dann steht das Tor schon schön weit offen. Dann wage ich es auch Fragen zu stellen, die von dem was mein wacher Verstand für möglich hält abweichen.


Also, Notiz an mich: Es ist noch nicht normal, seine Ahnen zu kennen. Es ist noch nicht normal mit ihnen zu sprechen. Es ist noch nicht normal von ihnen zu lernen.

Es ist nur MEIN täglich Brot. Und manchmal vergesse ich die Welt um mich herum, so wie die Welt um mich herum ihre Ahnen vergessen hat.



Meine Kursteilnehmer und ich sind kreativ mit unseren Ahnen


Wir besuchen die Ahnen mit allen möglichen Lebensthemen und manchmal auch nur zum Spaß oder um die Akkus wieder aufzuladen. Wir kommen mit konkreten Problemen zu ihnen und heilen gemeinsam die Themen am Ursprung. Wir besuchen sie für kreative Impulse oder um uns einfach mal trösten zu lassen. Nichts ist tröstlicher als wenn meine Uroma mir die Hände reicht und ich gleichzeitig spüren kann, wie sie mir ganz viel von ihrer positiven Kraft schenkt.

Wellness im Ahnenhotel

Du kannst bei deinen Ahnen auch Wellness machen. Ja, wirklich. Wir haben die unterschiedlichsten HeilerInnen, KöchInnen, MasseurInnen, AromatherapeutInnen aus unseren Ahnenlinien zusammen geholt und sie gebeten ihre Künste an uns auszuüben. Ach, das war unglaublich herrlich. Und jeder von uns erlebte etwas völlig anderes. Jenachdem, aus welchen Kulturen, Berufen und Epochen die Ahnen so kamen. Die Ergebnisse und Erlebnisse waren gleichzeitig so entspannend, lösend, lustig und zum Teil auch echt skuril. So oder so wurden all unsere Sinne verwöhnt am Wellnesstag im Ahnenhotel. Genial, oder? Wenn du Lust hast, es auszuprobieren, dann hol dir hier gerne die passende Wellness-Trance und schon geht's los.


Hast du ungewöhnliche, kreative Erlebnisse mit deinen Ahnen?


Bist du schon auf solche Ideen gekommen, im Zusammenhang mit deinen Ahnen?

Hast du schon mal eine ganz ungewöhnliche Begegnung gehabt und etwas wirklich Überraschendes mit einem Ahnen erlebt oder von ihm/ihr gelernt? Oder fragst du dich, ob eine Idee, die dir gekommen ist, wirklich geht? Schreib mir das gerne in die Kommentare! Vielleicht bist du ja auch schon auf der (noch) nicht normalen Seite angelangt! Gut ist jedenfalls, dass ich das jetzt wieder klarer im Fokus habe. Und ich verspreche dir, ich arbeite daran, den Zustand zu verbessern. ;)

Lasst uns zusammen nicht normal sein!


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Hi, ich bin Ilka!

Lehrerin & Ausbilderin für Ahnenmagie, Ahnenbotschafterin und Gründerin des magischen Ahnenhotels.

 

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